Trump will Mario Barth als deutschen Botschafter in Washington

RTL rettet Wetten dass, Barth übernimmt

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New York (nn) – Der gewählte US-Präsident Donald Trump fordert die Bundesregierung auf, Mario Barth zum neuen Botschafter in Washington zu ernennen. Dieser hatte aufgedeckt, dass in New York – entgegen der Berichterstattung in deutschen Medien – keine Demonstrationen gegen Trump stattfinden. „Ich habe Angela in einem Telefonat erklärt, dass dieser Barth genau der richtige Mann für den Posten ist“, so Trump gegenüber der Presse. Die Bundesregierung reagierte zurückhaltend. „Es gibt in Washington derzeit keine freie Stelle“, erklärte ein Sprecher der Regierung.

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HSV: Matthäus wird Sportdirektor

lothar_matthaeus1Foto: Udo Grimberg, Lizenz: Creative Commons by-sa-3.0 de

Hamburg (hw) – Schon kurz nach der Absage von Christian Hochstätter konnte der Hamburger Bundesligist auf einer kurzfristig einberufenen Pressekonferenz einen weitaus prominenteren Namen für die Besetzung des Sportdirektor-Postens präsentieren. Rekordnationalspieler Lothar Matthäus wird ab sofort – ausgestattet mit einem Vertrag bis 2025 – die Fäden des „Bundesliga-Dinos“ in der Hand halten. Was zunächst als überraschende Personalie erscheint, ist bei näherer Betrachtung durchaus nachvollziehbar. Matthäus ist – so berichten einige Personen aus dem näheren Umfeld – schon seit längerer Zeit ein enger Vertrauter des HSV-Sponsors Klaus-Michael Kühne. So war auch HSV-Chef Dietmar Beiersdorfer „heilfroh, dass wir in diesem Punkt endlich Vollzug vermelden können“. Matthäus selbst zeigte sich zuversichtlich, „dem HSV das „Bayern-Gen“ einzupflanzen“ und „mittelfristig wieder die Spitze in der Bundesliga und auch in Europa anzupeilen“.

 

 

 


Foto: Udo Grimberg, Lizenz: Creative Commons by-sa-3.0 de  Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Lothar_Matth%C3%A4us#/media/File:6423_Lothar_Matth%C3%A4us.JPG

 

 

Trump-Tower soll künftig Clinton-Tower heißen

Donald_Trump_Laconia_Rally,_Laconia,_NH_3_by_Michael_Vadon_July_16_2015_06-2New York (nn) – Als einen Akt der Versöhnung bezeichnete der gewählte US-Präsident Donald Trump seine Ankündigung, den Trump-Tower in New York künftig nach den Clintons zu benennen. Das Ehepaar Clinton sei „sehr talentiert“ und die Gratulation von Bill Clinton nach seinem Sieg habe „liebenswerter nicht sein können“. Auch Hillary Clinton sei „sehr charmant“ am Telefon gewesen. Mit der Umbenennung wolle er zum Ausdruck bringen, dass er die USA zusammenführen wolle. „Wir spielen alle in einem Team“, so Trump.

Bild: Michael Vadon, This file is licensed under the Creative Commons Attribution-Share Alike 4.0 International license.

Olympische Winterspiele in Katar

olympic_flag_borderKatar (nn) – Nach den Zuschlägen für die Leichtathletik-WM 2019, die Fussball-WM 2022 und die Schwimm-WM 2023 wird Katar auch die Olympischen Winterspiele 2026 ausrichten. Dies beschloss das Internationale Olympische Komitee im Rahmen einer sechswöchigen Klausurtagung in dem Wüstenstaat. „Katar wird im Jahr 2026 über große Erfahrungen mit der Ausrichtung von sportlichen Großveranstaltungen haben“, so ein Sprecher des IOC. „Wir konnten uns zudem im Laufe unseres Aufenthaltes davon überzeugen, dass es hier auch hohe Berge gibt. Schnee und Eis können vor Ort problemlos hergestellt werden. Notfalls muss der eine oder andere Wettbewerb in der Halle ausgetragen werden.“

Bild: Original author: Pierre de Coubertin (1863-1937) (Manual reconstruction by Denelson83) [Public domain], via Wikimedia Commons

Dieter Bohlen: Nobelpreis für Bob Dylan ungerecht

dieterbohlen2006Stockholm (nn) – Die Verleihung des diesjährigen Literaturnobelpreises an Bob Dylan stößt nicht nur auf Zustimmung. „Der hat doch gar kein Buch geschrieben. Das ist ungerecht.“ Mit diesen Worten kommentierte das deutsche Pendant zu Bob Dylan, Dieter Bohlen, die Entscheidung des Nobelpreiskomitees. „Die Texte meiner Songs reimen sich auch nicht. Trotzdem habe ich nie einen solchen Preis erhalten, obwohl ich viel mehr Songs geschrieben habe.“

Bild von Blecmen [CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0) oder GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html)], via Wikimedia Commons

FIFA: WM 2018 mit 128 Mannschaften – Übertragungsrechte werden neu geregelt

Legt gleich richtig los: Gianni Infantino

Zürich (hw) – Kaum hat der Weltfußballverband FIFA Gianni Infantino als neuen Präsidenten inthronisiert, kündigte dieser bereits in seinem ersten Amtsjahr an, den Austragungsmodus der Weltmeisterschaft schon ab 2018 (in Russland) zu ändern. Statt der bisher vorgesehenen 32 werden nun 128 Nationen an dem Turnier teilnehmen. Begründet wurde dies mit „dem weltweit immer größeren Interesse, dem wir damit Rechnung tragen wollen“, verkündete der Blatter-Nachfolger auf einer Pressekonferenz. Das Turnier wird sich dadurch um acht  Wochen verlängern. Die bereits laufende Qualifikation wird entsprechend angepasst.  Ändern wird sich  der Qualifikationsmodus allerdings ab der WM 2022  – und damit  der bisher vorgesehene Terminkalender. Mussten sich bisher bis auf das Gastgeberland alle Mannschaften sportlich qualifizieren, ist die Teilnahme für die Top-12-Nationen bereits bei der WM im neuen „Mutterland des Fußballs“ (Katar) künftig obligatorisch. Und nicht nur das: Für diese Länder besteht eine Teilnahmeverpflichtung. Sollte ein Verband dieser nicht nachkommen, droht der sofortige Ausschluss aus der FIFA. „Wir müssen sichergehen, dass die großen Fußballnationen ihren Beitrag leisten, die Strahlkraft unseres Sports weiter in alle Welt zu tragen, das Menschliche gehört wieder in den Vordergrund“, so Infantino. Neu ist auch die Vermarktung der Senderechte. Für die Übertragung wird ausschließlich der neue, weltweit empfangbare Sender „FIFA-Broadcasting“ zuständig sein, für den alle nationalen Verbände eine „Übertragungs-Lizenz“ erwerben müssen. Einziger Mitgesellschafter ist Russland, das auch von den Gebühren befreit sein wird. „Das ist eine faire Lösung, da dadurch die Weltmeisterschaft für alle Zuschauer gebührenfrei sein wird. Schließlich geht es um den Sport und dies ist – so sieht es die FIFA und so sehen auch wir das – ein wichtiger Schritt gegen die Kommerzialisierung“, erläuterte ein Sprecher die neue Regelung.

Bild: Piotr Drabik

https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.en

Quelle: Flickr: Gianni Infantino i Zbigniew Boniek

Kassel: Kaskaden erhalten Rolltreppe

img_3013Kassel (nn) – Das Weltkulturerbe Bergpark Wilhelmshöhe bekommt eine neue Attraktion. Im Rahmen der Sanierung der Kaskaden werden diese Rolltreppen erhalten, so die Sprecher der Stadt und der Landesregierung in einer gemeinsamen Erklärung. Dadurch sei der Herkules gerade für ältere und gehbehinderte Menschen vom Park aus leichter zu erreichen. Dies sei auch weltkulturerbeverträglich, weil man dadurch auf die geplante Seilbahn verzichten könne. Die Kandidaten für das Amt des Oberbürgermeisters zeigten sich begeistert. „Dies finanzieren wir aus den Gewinnen von Kassel-Calden und des Hessentages. Und die Herkulesbahn ist auch vom Tisch“, so SPD-Kandidat und Kämmerer Christian Geselle. „Endlich kommen wir dank der CDU-geführten Landesregierung der Lösung der Verkehrsprobleme im Bergpark ein Stück näher“, kommentiert auch der CDU-Kandidat Dominique Kalb den Vorschlag zustimmend. „Für uns ist wichtig, dass die Rolltreppe mit grünem Strom betrieben wird“, so die Kandidatin der Grünen, Eva Koch. „Die soziale Ausgrenzung mobilitätseingeschränkter Menschen wird hier zumindest abgemildert“, ergänzt der Kandidat der Linken, Murat Cakir.

Das Vorhaben geht zurück auf einen Beschluss der Kasseler Jungsozialisten aus dem Jahr 1995. Tief beeindruckt von der Beschlusslage der Jusos übernahmen sowohl das Kasseler Stadtparlament als auch der Hessische Landtag diese Forderung. Seither wird fieberhaft an der Umsetzung der Beschlüsse Rahmen der Sanierung des Herkules und der Kaskaden gearbeitet.

AfD: Weihnachtsgeschichte umschreiben

img_1439Berlin (nn) – Die AfD fordert die christlichen Kirchen auf, die Weihnachtsgeschichte umzuschreiben. „Ein Flüchtlingspaar, sie hochschwanger, dem niemand Asyl gewähren will und das deshalb in einem Stall nächtigt, in dem die Frau zudem noch niederkommt, passt nicht in unsere Zeit“, so Frauke Petry, Vorsitzende der Alternativ für Deutschland. „Eine solche Weihnachtsgeschichte widerspricht zentral unserer abendländisch-christlichen Kultur und muss dringend den Erfordernissen unserer Zeit der unkontrollierten Masseneinwanderung angepasst werden.“

Kassel: Künftig wöchentlich Weckewerk in allen städtischen Kitas

img_2819Kassel (nn) – Der Magistrat der Stadt Kassel hat angeordnet, dass es künftig in allen städtischen Kindertagesstätten einmal pro Woche Weckewerk als Mittagessen angeboten werden muss. „Mit diesem Angebot wollen wir die Integration gerade auch muslimischer Kinder in unsere Gesellschaft fördern. Außerdem gehört Schweinefleisch in einer christlich geprägten Gesellschaft zu einer ausgewogenen Mittagsverpflegung“, so ein Sprecher der Stadt. Der rotgrüne Magistrat reagiert damit auf massive Kritik an dem Verpflegungsangebot in seinen Kindertagesstätten. Einige Einrichtungen mit einem hohen Anteil muslimischer Nutzer waren dazu übergegangen, kein Schweinefleisch mehr anzubieten.

Drohende Umweltzone: Kassel verlagert Messstation

img_2964Kassel (nn) – In der Auseinandersetzung mit dem hessischen Umweltministerium um die Einführung einer Umweltzone für Kraftfahrzeuge wird die Stadt Kassel eine Messstation in die Aue verlagern. „Wir halten grundsätzlich die Grenzwerte ein. Allein an der Messstation der vielbefahrenen Rathauskreuzung, die jedoch untypisch ist für Kassel, gelingt uns das nicht“, so ein Sprecher der Stadt. „Deshalb wird diese Messstation jetzt in die Aue verlagert. Wir gehen fest davon aus, dass wir dort alle Grenzwerte einhalten.“ Unverständlich sei zudem, dass das Umweltministerium die bisherigen Anstrengungen nicht angemessen anerkenne. „So arbeiten wir seit Jahren daran, den Verkehrsfluss zu verbessern. Dies kann jeder Autofahrer hier bestätigen. Außerdem haben wir eine Straßenbahnlinie nach Vellmar und viele Radwege gebaut. Dass sich dies nicht in den Messwerten niederschlägt, kann nur bedeuten, dass ein falscher Standort gewählt wurde. Dies ändern wir jetzt.“