Schalke-Gladbach: Spiel wird nun doch 3:0 für die Borussia gewertet

Darf sich über drei unerwartete Punkte freuen: Gladbachs Trainer Andre Schubert

Darf sich über drei unerwartete Punkte freuen: Gladbachs Trainer Andre Schubert

Frankfurt/Main (hw) – Nach dem Frust folgte am späten Samstagabend die große Freude bei der Gladbacher Borussia. Das kurzfristig einberufene DFB-Sportgericht entschied in einer Eilverhandlung, dass alle Tore  des Spiels der Fohlenelf zugesprochen werden. Die DFL entschied daraufhin, das Spiel vom Freitag mit „3.0 Toren und drei Punkten für die Gastmannschft zu werten“. Hintergrund waren ein „vermeintliches Eigentor“ durch Martin Heidegger (VfL) und ein Treffer durch Leon Goretzka (Schalke), der allerdings nur durch Einwirken des Borussen Granit Xhaka ermöglicht wurde. Das Sportgericht vertritt allerdings die Auffassung, dass „in beiden Fällen nicht nachweisbar ist, dass die betroffenen Spieler in erkennbarer Absicht das Ergebnis zugunsten des Heimvereins verändern wollten“. Vielmehr sah das Gericht „ein Agieren, dass der Unterstützung des eigenen Vereins dienen sollte“. Dabei spiele es gemäß der Verfahrens- und Rechtsordnung des DFB  „auch keine Rolle, auf welcher Seite des Spielfelds ein Treffer erzielt wurde“. Gladbachs Verantwortliche zeigten sich „erstaunt, aber erfreut“ (Trainer Schubert) und „überrascht“ (Sportdirektor Eberl). Von Vereinsvertretern des FC Schalke 04 gab es bisher keine offizielle Stellungnahme .

Bild:  Heynckesjupp      Diese Datei ist lizenziert unter der Creative-Commons-Lizenz „Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international“.

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