Wird Kassel Airport nach Helmut Kohl benannt?

Wird der Flughafen Kassel Airport künftig den Namen von Helmut Kohl tragen? Nach einem Antrag der CDU-Fraktion in der Kasseler Stadtverordnetenversammlung soll der Magistrat nach einem passenden Ort suchen, der nach dem ehemaligen Bundeskanzler und CDU-Vorsitzenden benannt wird. Was liegt da näher, als das Leuchtturmprojekt nordhessischer Wirtschaftsförderung mit dem Namen Helmut Kohl zu schmücken. Damit wäre endgültig sicher gestellt, dass der Flughafen bereits in naher Zukunft aufblühen wird.

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SUV: Künftig kostenloses Parken

Berlin (hw) –  „Ein Zeichen für mehr Gerechtigkeit“ sieht der geschäftsführende Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt in einem Beschluss, den das Bundesverkehrsministerium und das Bundesministerium der Finanzen gefasst haben. Glücklich kann sich schätzen, wer mit  einem SUV  unterwegs ist. Ab dem 1. Juli des nächsten Jahres müssen dafür in Deutschland keine Parkgebühren mehr entrichtet werden. „Da die Halter dieser Fahrzeuge ohnehin zu den Leistungsträgern in unserem Land gehören und somit nicht nur über die Kfz-Steuer, sondern auch über die Einkommensteuer in großem Maße ihren Solidarbeitrag leisten, ist es folgerichtig, dass pro Fahrzeug zwei Stellplätze kostenfrei benutzt werden dürfen“, teilte ein Sprecher des Bundesverkehrsministerums mit. Diese Regelung gilt nicht nur für den öffentlichen Parkraum: Nutzer von privaten Parkhäusern und Parkplätzen können Ihre Belege beim Bundesfinanzmisterium einreichen und bekommen diese zum doppelten Satz (um den Aufwand auszugleichen) erstattet.

 

 

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1. FC Köln: Neururer wird wohl übernehmen

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Wohl bald wieder zurück beim FC: Peter Neururer

Köln (hw) – Gut zwanzig Jahre ist es her, dass Peter Neururer seinen Trainerposten beim 1. FC Köln aufgeben musste. Und nun kehrt er wohl – nach eigenen Aussagen FC-Fan seit seinem 6. Lebensjahr – zurück zum Champions-League-Aspiranten. Zumindest gab der Vorstand des Clubs am Abend bekannt, dass die Vertragsunterzeichnung „reine Formsache“ sei. Ausschlaggebend für die Verpflichtung ist nach Aussagen der Verantwortlichen dabei keineswegs, dass Neururer auch einschlägige Erfahrung in der 2. Liga besitzt, sondern die Erwartung, dass „er genau der richtige Mann ist, mit dem FC die Liga zu erhalten und der auch mit Herzblut dabei ist“. Damit scheint das Personal der sportlichen Leitung nun wieder vollzählig zu sein. „Wir freuen uns, dass wir mit Peter einen Trainer gefunden haben, der mit uns das Ziel teilt, im internationalen Fußball Duftmarken zu setzen“, erläuterte Vorstandsmitglied Harald „Toni“ Schumacher die Entscheidung. Neururer soll einen Vertrag bis 2021 erhalten.

 

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Hessen: Landtagswahl von 2013 muss wiederholt werden – Wähler stimmten versehentlich falsch ab

Wiesbaden (hw) -“ UppS“ –  so nennt sich eine  Initiative von Bürgerinnen und Bürgern in Hessen. Diese Initiative hat nun erreicht, dass die Landtagswahl von 2013 wiederholt werden muss – und zwar möglicherweise noch vor der im Jahr 2018 ohnehin anstehenden Landtagswahl. „UppS“ steht für ‚Union plötzlich protestierender Stimmberechtigter“.  „Wir haben festgestellt, dass wir im September 2013 versehentlich falsch abgestimmt haben und sind nun froh, dass dieses Ergebnis nun korrigiert werden kann“, so ein „UppS“-Sprecher am Abend auf der eigens einberufenen Pressekonferenz. Die Initiative kämpft schon seit Tagen für die Wiederholung der Landtagswahl. Und da sowohl die CDU-Fraktion wie auch die Fraktion von Bündnis90/Grüne „großes Verständnis hat, dass man im Abstimmungsverhalten Fehler macht“, sei es „gängige Praxis“, dass dann eine Abstimmung eben wiederholt wird. Da CDU und Grüne die Mehrheit im Landtag besitzen, war es gewissermaßen nur noch Formsache, dass die Landtagswahl wiederholt werden muss. Auch Ministerpräsident Volker Bouffier begrüßte „diese Entscheidung für die Demokratie in unserem Land“. Ein genauer Termin für die Wiederholungswahl  konnte noch nicht genannt werden. Möglich ist indes, dass der Wahltermin aufgrund formaler und rechtlicher Gründe erst im Dezember 2018 liegen könnte – also nach der nächsten „regulären“ Wahl im Herbst 2018.  Der Landeswahlleiter schließt jedoch nicht aus, dass er die Wahlen „aus Kosten- und Effizienzgründen“ zusammenlegt. Für Gesprächsstoff dürfte also gesorgt sein.

 

 

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Source http://www.army.mil/media/195759, http://usarmy.vo.llnwd.net/e2/-images/2011/05/16/108754/army.mil-108754-2011-05-18-080501.jpg
Author Karl Weisel, USAG Wiesbaden

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Trump: Berlin ist und bleibt die Hautstadt der DDR

Bild: Gage Skidmore from Peoria, AZ, United States of America   This image was originally posted to Flickr by Gage Skidmore at https://flickr.com/photos/22007612@N05/29347022846. It was reviewed on by FlickreviewR and was confirmed to be licensed under the terms of the cc-by-sa-2.0. 

Washington/Berlin (hw) – Ein überraschendes Statement des Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika (USA), Donald Trump, sorgt nun – schon kurz nach der Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels – für weitere Irritationen. Möglicherweise muss  daraufhin die Geschichtsschreibung der letzten 30 Jahre noch einmal überdacht werden. „Meine Freunde in Deutschland können sich sicher sein, dass Berlin aus amerikanischer Sicht für mich – und damit für alle Amerikaner – für alle Zeiten die Hauptstadt der Deutschen Demokratischen Republik ist“, mit diesen Worten beginnt ein Schreiben an alle Staatsoberhäupter der EU-Mitgliedsstaaten.  Was bei vielen Beobachtern zunächst für Erstaunen sorgte, versuchte das beliebte  amerikanische Staatsoberhaupt in einer weiteren Presseerklärung näher zu erläutern.  „Die DDR  war für mich schon immer Vorbild. Sie hatten eine „Staatssicherheit“. Das können wir uns doch alle nur wünschen. Und diese wunderbare Mauer, die dort errichtet wurde. Genau so ein Ding werde ich ja auch bauen“, meinte Trump.

 

 

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Minderheitsregierung: CSU will allein regieren

Bild: Superbass (https://commons.wikimedia.org/wiki/File:2017-01-09-Markus_Söder-hart_aber_fair-9644.jpg), „2017-01-09-Markus Söder-hart aber fair-9644“, https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/legalcode

Berlin/München (hw) – Eine neue Option im Ringen um eine neue Bundesregierung brachte am Abend Bayerns Finanzminister Markus Söder ins Spiel. „Wenn sich die Herrschaften der preußischen Beliebigkeitsparteien nicht in der Lage sehen, Verantwortung zu übernehmen, dann ist sicher irgendwann der Zeitpunkt gekommen, wo wir als CSU im Dienste ür Deitschland sagen müssen, wir schaffen das auch allein“, antwortete der bayerische Spitzenpolitiker in einem Fersehinterview als Antwort auf die Frage, wie er die derzeitige Lage in Berlin bewerte. Weiter führte er aus, dass seine Partei bei den Sondierungsgesprächen „weit über jegliche Schmerzgrenzen gegangen“ sei.  Aber nun müsse man sehen, dass alle anderen Parteien wohl „zu selbstverliebt“ seien, um zu einer für  die Zukunft Deutschlands und Europas“ so wichtigen, verantwortungsvollen Lösung zu kommen“. Söder hält es für durchaus realistisch, dass sowohl die CDU, die sich „nach neuer Orientierung“ sehne, als auch die „Allianz der Weltverbesserer von Grün bis Dunkelrot“, einer von der „siebtstärksten Kraft im Lande“ geführten Bundesregierung „wohl kaum Ihre Bereitschaft zur Mitarbeit“ verweigern werde. Wie die AfD, die „überraschend viele Parallelen zum CSU-Programm“ aufweise, sich verhalte, bliebe „indes abzuwarten“.

 

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Köln: Künftig nur international – „keine Motivation für Bundesliga“

Bild: dronepicr Quelle: https://www.flickr.com/photos/132646954@N02/29739138006 Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/ (Bild verändert zur Lizenzangabe)

Köln/Frankfurt/Nyon (hw) – Entgegen entsprechender Medienbericht will der Bundesligist 1. FC Köln in Zukunft neue Wege gehen. „Wir haben lange überlegt und sind nun wohl zu einer für uns alle zufriedenstellenden Lösung gekommen“, erklärte FC-Präsident Werner Spinner zu Beginn der am Abend einberufenen Pressekonferenz. Spinner erläuterte fortan gemeinsam mit Traimer Peter Stöger  – unabhängig von dessen  persönlichen Zukunft -das neue Konzept, das eine „Neuausrichtung vorsieht, die dem Verein endlich in ruhigere Fahrwasser bringen soll“. Da sich der „FC“  – und auch die Fans -nach allen „uns vorliegenden Erkenntnissen für die Bundesliga kaum in ausreichendem Maße motivieren kann, haben wir gemeinsam mit der DFL und der UEFA begonnen,  einen Sonderweg zu erarbeiten“, so Peter Stöger. Die Kölner wollen den Verein künftig „rein international“ ausrichten und nur noch in der Europa-League bzw. Champions-League antreten. In welchem Wettbewerb die Kölner dann tatsächlich antreten, solle jeweils zu Saisonbeginn „in vertrauensvoller Abstimmung mit den Verbänden festgelegt werden“ erklärte Spinner. Denkbar sei auch, da die „enorme Belastung durch die Bundesliga und den DFB-Pokal“ entfalle, dass man, „wenn die Kaderstärke es zulässt, in Europa-League und Champions-League antritt“,  so Stöger.  Spinner betonte, dass es durchaus „positive Signale sowohl von der DFL als auch von der UEFA“ gebe, um diese Pläne umsetzen zu können. Die laufende Saison wolle man aber „mit voller Energie fair zu Ende spielen“, versprach Stöger, der wohl in den nächsten Tagen – wenn er denn noch im Amt bleibt –  wie auch die Spieler entsprechenden vertraglichen Änderungen zustimmen wird. Diese Entscheidung sei aber keineswegs endgültig. Man könne sich vorstellen, wenn die Auf- und Abstiegsregelung z. B. entsprechend der DEL angepasst werde (hier gibt es keinen Auf- und Abstieg, die Red.), wieder am Spielbetrieb der Bundesliga teilzunehmen.

Bild:     dronepicr

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Kassel Airport: Prüfung erst bei schwarzen Zahlen

Wiesbaden/Calden (hw) – Erneut gute Nachrichten für das Erfolgsmodell der deutschen Luftfahrt. Wie unsere Zeitung am Abend auf Nachfrage erfuhr, wird die im Koalitionsvertrag der schwarz-grünen Landesregierung vereinbarte Überprüfung der Wirtschaftlichkeit des Kasseler Flughafens in, wie es heißt, „bessere Zeiten“ vertagt. Insbesondere der Koalitionspartner Bündnis90/Grüne möchte der „nun durch die Stationierung eines Flugzeugs des Branchenriesen Sundair erfolgten weiterhin positiven Entwicklung nicht voreilig Steine in den Weg legen“.  Wie ein Regierungssprecher bestätigte, freue man sich „über die aktuelle Entwicklung“ und wolle den „Interessen des Landes zuliebe, mit der unabdingbaren Überprüfung abwarten, bis die Flughafen GmbH in der Lage ist, einen Überschuss von 3 Millionen Euro im Jahresabschluss nachzuweisen“. Diese Zahl gelte unabhängig des ohnehin schon vorhandenen volkswirtschaftlichen Gewinns durch Ansiedlung von Gewerbe, Schaffung von Arbeitsplätzen und weiterer positiver Effekte.

 

 

 

 

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Merkel: Schwarzgrün nach der Wahl realistisch

Berlin (nn) – Die Vorsitzende der CDU, Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, hält eine schwarzgrüne Koalition nach der Bundestagswahl für realistisch. „Die FDP wird erneut an der 5%-Klausel scheitern. Da die SPD sowohl eine Koalition unter meiner Führung als auch eine Zusammenarbeit mit der Linken ablehnt, bleibt allein ein Bündnis der Union mit den Grünen.“, so Merkel gegenüber unserer Zeitung. Die Grünen hätten ihre Kinderkrankheiten wie Forderungen nach einem überzogenen Umweltschutz und nach einer unrealistischen Demokratisierung  überwunden und seien als „pragmatische und zukunftsorientierte Partei im bürgerlichen Lager angekommen.“, so die Kanzlerin für das schwarzgrüne Projekt werbend.

 

Kassel: Auch Straßenbahnen müssen nun Parkgebühren zahlen

Straßenbahnen dürfen  nur noch mit Parkschein durch Kassels City fahren

Kassel (hw) –  Das Ordnungsamt rief und der Magistrat reagierte unverzüglich. In der Kasseler Innenstadt tummeln sich seit geraumer Zeit Straßenbahnen und sogenannte „Regio-Trams“. Das hohe Aufkommen dieser Fahrzeuge des ÖPNV führt dabei zu teilweisem Stillstand auf Kassels Königsstraße. Den Mitarbeitern des Ordnungamts ist dieser „mehr als zähflüssige Abfluss der Verkehrsmittel“ (so heißt es in der Mitteilung an die Stadt) schon seit Längerem ein Dorn im Auge. Da die Königsstraße innerhalb der Parkzone 1 liegt, regten die Mitarbeiter an, die öffentlichen Verkehrsmittel „analog zum Individualverkehr“ zu behandeln. Weil aber auch in diesem Falle   die Nutzung von Dauerparkausweisen „rechtlich nicht zulässig“  sei (so der Magistrat der Stadt Kassel), werden nun Parkscheinautomaten in den Einfahrtszonen installiert, an denen die Fahrzeugführer/innen vor der Durchfahrt entsprechend Parkscheine lösen müssen. „Dies ist aber auch ein Beitrag, um die Attraktivität unserer Innenstadt weiter zu verbessern“, erläuterte ein Sprecher der Stadt.

Bild: NN/hw