Hannover 96 trennt sich von Kind

Hannover 96 hat sich heute nach Abstimmung mit Gremienmitgliedern – Gesellschafter und Aufsichtsrat – vom Vorstandsvorsitzenden Martin Kind getrennt. Die Zielsetzung der Fußball-Bundesligasaison 2018/19 war es, einen gesicherten Tabellenmittelplatz zu erreichen, so der Verein in einer Presseerklärung. Dieses Ziel sollte mit den Transfers erreicht werden, damit die Mannschaft konkurrenzfähig ist. Diese Einschätzung hat sich nicht bestätigt. Hannover 96 dankt Martin Kind für seine Arbeit und bedauert, dass sie am Ende nicht zu den gewünschten Ergebnissen geführt hat. Hannover 96 benötigt einen Neuanfang. Ein neuer Vorstandsvorsitzender wird zeitnah verpflichtet werden. An Spekulationen zu Namen werde sich der Verein nicht beteiligen.

Nach Urteil zu Risikospielen: DFL entzieht Werder Bremen die Lizenz

Frankfurt/Leipzig/Bremen (nn) Nach dem überraschenden Urteil des Bundesverwaltungsgerichts, wonach die Deutsche Fußball Liga (DFL) an den Kosten für Risikospiele der Bundesliga beteiligt werden kann, entzieht die DFL Werder Bremen die Lizenz. „Werder Bremen nimmt ab sofort in der laufenden Saison 2018/2019 nur noch außer Konkurrenz am Spielbetrieb der DFL teil. Alle bisherigen Spielergebnisse werden annulliert. Damit steht Werder Bremen als erster Absteiger fest, wird in der kommenden Saison aber auch keine Lizenz für die 2. Liga erhalten. Ob der DFB eine Lizenz für die 3. Liga in der kommenden Saison erteilt, liegt nicht in unserem Kompetenzbereich. Dies ist nur folgerichtig und die einzig mögliche Konsequenz aus dem maßlosen Verhalten der Stadt Bremen, um die DFL und ihre Mitglieder vor unabsehbaren finanziellen Verlusten zu schützen“, so DFL-Präsident Reinhard Rauball auf einer Pressekonferenz nach Verkündung des Urteils. „Bremen darf keine Schule machen!“. Beim Bremer Noch-Bundesligisten zeigte man sich überrascht und verärgert zugleich: „Es kann nicht sein, dass wir als DFL-Mitglied für politische Entscheidungen der Stadt Bremen herhalten sollen. Selbstverständlich werden wir umgehend rechtliche Schritte prüfen“, teilte ein Sprecher des Clubs mit.

Champions League: Senderechte wechseln künftig in Halbzeit

Die Senderechte über die Spiele der UEFA Champions League werden künftig nicht mehr für das gesamte Spiel vergeben. Die Sender können mit Beginn der neuen Saison nur noch einzelne Halbzeiten erwerben, so UEFA-Präsident Aleksander Čeferin. „Dadurch werden wir noch zuschauerfreundlicher, weil nicht alle Fans bei allen Pay-TV Sendern Kunden sind.“ Es könne jetzt eine noch größere Zahl von Zuschauern noch mehr Spiele sehen, wenn auch nicht immer in voller Länge, so Čeferin. Noch nicht geklärt ist, wer etwaige Verlängerungen und Elfmeterschießen überträgt. „Auch hier streben wir eine einzelne Vermarktung an. Es fehlt allerdings noch eine Verständigung über die Höhe des Entgelts für die Fälle, in denen es nicht zu einer Verlängerung oder Elfmeterschießen kommt. Werden wir uns hier nicht einig, dann bleiben die Bildschirme nach der regulären Zeit eben schwarz.“

Wegen Brexit: Bayern, Dortmund und Schalke bleiben in Champions League

Es gibt noch Hoffnung für einen Verbleib der deutschen Spitzenclubs Bayern, Dortmund und Schalke in der Champions League: Sollten die Briten am 29.03.2019 die Europäischen Union ohne Vertrag (no-deal Brexit) verlassen, werden automatisch alle britischen Mannschaften aus allen europäischen Wettbewerben ausscheiden. Der vom britischen Parlament mehrfach abgelehnte Brexit-Vertrag sah hier eine Übergangslösung vor, zu der es jetzt nicht mehr kommen wird. Dadurch bleiben Bayern, Dortmund und Schalke im Champions League Wettbewerb, weil ihre Niederlagen gegen die britischen Clubs nicht gewertet werden.

Hoeneß setzt Löw ab – Heynckes übernimmt

Nach dem Rauswurf der Bayern-Stars Müller, Boateng und Hummels durch Bundestrainer Joachim Löw setzt Bayern-Boß Uli Hoeneß Löw als Chef der Nationalelf ab. „Löw hat erneut gezeigt, dass er mit seinem Amt völlig überfordert ist. Deshalb hatte ich keine Wahl. Ich musste ihn entlassen“, so Hoeneß vor der Presse in München. „Gleichzeitig habe ich meinen alten Freund Jupp Heynckes kommissarisch als Bundestrainer eingesetzt.“

Fußballgott Meier kehrt zur Eintracht zurück

Nach seinen überzeugenden Auftritten für den FC St. Pauli in der zweiten Liga kehrt Fußballgott Alex Meier zur Frankfurter Eintracht zurück. „Es war ein Fehler, dass wir seinen Vertrag letztes Jahr nicht verlängert haben“, so ein Sprecher des Bundesligisten. „Diesen Fehler korrigieren wir jetzt und leihen Meier für die nächsten fünf Jahre von St. Pauli aus.“

Modeste wechselt zu Bayern – Ersatz für Wagner

Anthony Modeste wechselt zum FC Bayern München und ersetzt Sandro Wagner, der den Rekordmeister Richtung China verlässt. „Modeste passt sehr gut in unseren Kader und ist die ideale Ergänzung zu Georg Lewandowski“, so Bayern-Boss Uli Hoeneß. Auch mit der Spielberechtigung wird es keine Probleme geben. „Anders als Köln haben wir einfach die geforderte Summe nach China gezahlt“, so Hoeneß.

Bayern: Matthäus und Breitner sollen Hoeneß und Rummenigge ersetzen

Paukenschlage beim Rekordmeister: Die bisherigen Bayernbosse Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge sollen durch Lothar Matthäus und Paul Breitner ersetzt werden. So heißt es aus dem einflussreichen Aufsichtsrat der Bayern, in dem insbesondere die Sponsoren des Vereins vertreten sind. Der Aufsichtsrat reagiert damit auf die sportliche Misere. Den letzten Ausschlag soll die Stimmung auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung des Vereins gegeben haben. Dort wurde Hoeneß massiv für den verzögerten Umbruch in der Mannschaft kritisiert. Lothar Matthäus wollte sich nicht äußern. „Dazu sage ich gar nichts. Diese Gerüchte ignoriere ich noch nicht einmal. Aber als Rekordnationalspieler kann ich im Fußball natürlich jede Position übernehmen. Und die Bayern kenne ich ja sehr gut aus meiner aktiven Zeit. Ich bin jetzt sicher der richtige Mann, bei den Bayern für Ruhe zu sorgen und die Mannschaft aus der Krise zu führen.“

Heynckes nach Bayern-Niederlage: Stehe für Freundschaftsdienst zur Verfügung

Nach der überraschenden Niederlage des FC Bayern München in Berlin macht Jupp Heynckes seinem Nachfolger Niko Kovač Mut.  „Natürlich wünsche ich dem jungen Kollegen alles Gute. Er hat eine völlig intakte Mannschaft übernommen. Dennoch  wissen wir doch alle, dass Bayern einen erfahrenen Trainer braucht. Ich habe deshalb mit Uli verabredet, dass ich nach der Rückkehr aus meinem Urlaub ab Oktober wieder für jeden Freundschaftsdienst zur Verfügung stehe.“
Bild: By Franconia [CC BY-SA 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], from Wikimedia Commons

Bundesliga führt Play-off-Modus ein

Der Deutsche Fußballmeister wird künftig in einem Play-off-Modus ermittelt. Dies erklärte Dr. Reinhard Rauball, der Präsident des Ligaverbandes und Vorsitzende des Aufsichtsrates der Deutschen Fußball Liga GmbH (DFL), nach einer Sitzung der Gesellschafterversammlung in Frankfurt. „Eine Situation, in der der Meister bereits Anfang April nach 29 Spieltagen mit einem Vorsprung von 19 Punkten feststeht, wollen wir künftig vermeiden. Nichts ist schlimmer für den Fußball als Langeweile. Die Entscheidung erfolgte einstimmig bei einer Gegenstimme“, so Rauball. Woher diese Gegenstimme kam, wurde auch schnell deutlich. „Diesen Handstreich werden wir nicht hinnehmen“, so Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge. „Nur weil Rauball in Dortmund eine falsche Personalpolitik betreibt und ihm deshalb die Spieler weglaufen, muss man doch nicht alle Regeln über Bord werfen.“ Die DFL müsse außerdem dringend reformiert werden. „Es kann nicht sein, dass da alle eine Stimme haben. Wir können uns doch nicht von Loser-Vereinen vorschreiben lassen, nach welchen Regeln wir zu spielen haben“, so Rummenigge.