Köln verpflichtet Peter Stöger

Der 1. FC Köln ist bei seiner Suche nach einem neuen Trainer fündig geworden: Wie der Verein mitteilte, wird Peter Stöger die Geißbockelf übernehmen. „Wir sind sehr froh, dass Stöger zugesagt hat. Er wird mit seinen Fähigkeiten und Werten unsere Mannschaft in eine erfolgreiche Zukunft führen. Für uns ist er eine Idealbesetzung“, so der Verein in einer Presseerklärung. „Köln ist ein Traditionsverein mit hohem Fan-Potential. Deshalb habe ich nicht lange gezögert und zugesagt“, lässt sich Stöger zitieren.

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Nach Sieg in der Europa League: Köln beginnt Vorverkauf für Champions League

Köln (nn) – Nach den Erfolgen in der Europa League startet der 1. FC Köln den Vorverkauf für die Champions League in der kommenden Saison. „Wir wissen genau, wo wir uns einzuordnen haben. Deshalb ist es jetzt ganz wichtig, nicht überheblich zu werden. Denn mit Überheblichkeit werden wir den Titel nicht holen“, so ein Sprecher des Vereins. „Deshalb wollen wir unseren treuen Fans schon jetzt die Möglichkeit anbieten, sich rechtzeitig Karten zu sichern.“

Ausländer trainiert Österreich – Kurz (ÖVP) und Strache (FPÖ) üben scharfe Kritik

Neuer Trainer der österreichischen Fußball-Nationalmannschaft wird mit Franco Foda ein Ausländer. Der ehemalige deutsche Nationalspieler und Bundesliga-Profi Foda ist Sohn einer deutschen Mutter aus Mainz und eines italienischen Vaters aus Venedig. Bis zu seinem siebten Lebensjahr besaß er die italienische Staatsbürgerschaft und ist seither Deutscher. „Wir haben nach unserer Auffassung den absolut Besten ausgesucht“, so ÖFB-Präsident Leo Windtner. Wichtigstes Ziel sei die Qualifikation für die Europameisterschaft 2020. Aus der Politik kam jedoch scharfe Kritik an der Personalentscheidung. „Dies ist ein falsches Signal. Ich bin angetreten, die Einladungspolitik zu beenden“, so Sebastian Kurz, der designierte Kanzler. Deutlicher wurde sein Verhandlungspartner zur Bildung einer Regierungskoalition, der Rechtspopulist Heinz-Christian Strache: „Es kann nicht sein, dass Ausländer uns die Jobs wegnehmen!“

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Nach WM-Aus: Robben will Deutscher werden

München/Frankfurt/Berlin (nn) – Nach dem zuletzt glücklosen Auftreten der niederländischen Nationalmannschaft will Arjen Robben Deutscher werden. „Ich will endlich jenen Titel holen, den alle Fußballer anstreben. Mit Holland jedenfalls werde ich nie Weltmeister“, so Robben gegenüber der Presse. „Auch im Verein habe ich über FC Groningen, PSV Eindhoven, FC Chelsea und Real Madrid so lange gewechselt, bis ich endlich mit Bayern die Champions League gewonnen habe. So mache ich es jetzt mit der Nationalmannschaft auch.“ Bundestrainer Jogi Löw zeigte sich erfreut. „Mit dem Wechsel von Robben in unser Team haben wir bereits den Grundstein für eine erfolgreiche Titelverteidigung gelegt.“ Zurückhaltend äußerte sich CSU-Chef Horst Seehofer. „Deutschland ist kein Einwanderungsland. Auch nicht für Holländer. Wir brauchen dringend strengere Regeln gegen sozioökonomisch motivierte Migration nach Deutschland.“

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FC Barcelona künftig in der Bundesliga?

Barcelona (nn) – Nach einer Abspaltung Kataloniens von Spanien kann der FC Barcelona nicht mehr in der ersten spanischen Liga spielen. Eine eigene katalanische Liga macht für Barcelona wenig Sinn, es gäbe keine gleichwertige Konkurrenz. Dem Vernehmen nach hat der Club deshalb Kontakt zu den Fußballverbänden in Italien, England und Deutschland aufgenommen, um am dortigen Spielbetrieb teilzunehmen.

Videobeweis wird abgeschafft – künftig sollen Fernsehzuschauer abstimmen

Frankfurt (nn) – Nach mehreren Fehlentscheidungen nach Videobeweis will der DFB den Video-Assistenen, der das Spiel überwacht und den Schiedsrichter auf Fehler hinweist, durch ein Votum der Fernsehzuschauer ersetzen. „Dann wissen wir zwar auch nicht, ob die Entscheidung richtig ist. Sie ist aber dann demokratisch legitimiert“, so ein Sprecher des DFB.

Videobeweis: DFB will nach Fehlentscheidungen jetzt Fernsehzuschauer abstimmen lassen

Frankfurt (nn) – Nach mehreren Fehlentscheidungen nach Videobeweis will der DFB den Video-Assistenen, der das Spiel überwacht und den Schiedsrichter auf Fehler hinweist, durch ein Votum der Fernsehzuschauer ersetzen. „Dann wissen wir zwar auch nicht, ob die Entscheidung richtig ist. Sie ist aber dann demokratisch legitimiert“, so ein Sprecher des DFB.

Borussia Mönchengladbach: Vogts ersetzt Schubert und Eberl

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Mönchengladbach (hw) – Paukenschlag bei den „Fohlen“. Als Reaktion auf die immer bedrohlicher  werdende Tabellensituation hat die Vereinsführung nach der Entlasung von Trainer André Schubert  auch Sportdirektor Max Eberl von seinen Aufgaben entbunden. „Unsere treuen und besonnenen Fans haben uns schon in den vergangenen Wochen darauf aufmerksam gemacht, dass es nicht reicht, einen Verein von null Punkten nach fünf Spielen in die Champions-League zu führen. Damit haben die beiden (Schubert und Eberl, die Red.) die Mannschaft nicht weitergebracht. Deshalb haben wir uns schon zeitig auf die Suche nach einem geeigneten Nachfolger für beide Funktionen gemacht“, teilte ein Sprecher des Vereins den Pressevertretern am Rande des Spiels mit. Und man war sich wohl schnell einig, dass einzig das Gladbacher Idol Hans-Hubert  („Berti“) Vogts in der Lage ist, die Fohlenelf in die Erfolgsspur zurückzuführen. „Wir sind froh, dass Berti so schnell zugesagt hat. Und wir denken, es ist die beste Lösung, dass Trainer- und Sportdirektorposten nun von einer Person besetzt sind“ erläuterte der Sprecher die Entscheidung. Vogts, zuvor als Berater des US-Verbandes aktiv, erhält einen Vertrag bis 2022.

HSV: Matthäus wird Sportdirektor

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Hamburg (hw) – Schon kurz nach der Absage von Christian Hochstätter konnte der Hamburger Bundesligist auf einer kurzfristig einberufenen Pressekonferenz einen weitaus prominenteren Namen für die Besetzung des Sportdirektor-Postens präsentieren. Rekordnationalspieler Lothar Matthäus wird ab sofort – ausgestattet mit einem Vertrag bis 2025 – die Fäden des „Bundesliga-Dinos“ in der Hand halten. Was zunächst als überraschende Personalie erscheint, ist bei näherer Betrachtung durchaus nachvollziehbar. Matthäus ist – so berichten einige Personen aus dem näheren Umfeld – schon seit längerer Zeit ein enger Vertrauter des HSV-Sponsors Klaus-Michael Kühne. So war auch HSV-Chef Dietmar Beiersdorfer „heilfroh, dass wir in diesem Punkt endlich Vollzug vermelden können“. Matthäus selbst zeigte sich zuversichtlich, „dem HSV das „Bayern-Gen“ einzupflanzen“ und „mittelfristig wieder die Spitze in der Bundesliga und auch in Europa anzupeilen“.

 

 

 


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Olympische Winterspiele in Katar

olympic_flag_borderKatar (nn) – Nach den Zuschlägen für die Leichtathletik-WM 2019, die Fussball-WM 2022 und die Schwimm-WM 2023 wird Katar auch die Olympischen Winterspiele 2026 ausrichten. Dies beschloss das Internationale Olympische Komitee im Rahmen einer sechswöchigen Klausurtagung in dem Wüstenstaat. „Katar wird im Jahr 2026 über große Erfahrungen mit der Ausrichtung von sportlichen Großveranstaltungen haben“, so ein Sprecher des IOC. „Wir konnten uns zudem im Laufe unseres Aufenthaltes davon überzeugen, dass es hier auch hohe Berge gibt. Schnee und Eis können vor Ort problemlos hergestellt werden. Notfalls muss der eine oder andere Wettbewerb in der Halle ausgetragen werden.“

Bild: Original author: Pierre de Coubertin (1863-1937) (Manual reconstruction by Denelson83) [Public domain], via Wikimedia Commons