Bayern: Matthäus und Breitner sollen Hoeneß und Rummenigge ersetzen

Paukenschlage beim Rekordmeister: Die bisherigen Bayernbosse Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge sollen durch Lothar Matthäus und Paul Breitner ersetzt werden. So heißt es aus dem einflussreichen Aufsichtsrat der Bayern, in dem insbesondere die Sponsoren des Vereins vertreten sind. Der Aufsichtsrat reagiert damit auf die sportliche Misere. Den letzten Ausschlag soll die Stimmung auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung des Vereins gegeben haben. Dort wurde Hoeneß massiv für den verzögerten Umbruch in der Mannschaft kritisiert. Lothar Matthäus wollte sich nicht äußern. „Dazu sage ich gar nichts. Diese Gerüchte ignoriere ich noch nicht einmal. Aber als Rekordnationalspieler kann ich im Fußball natürlich jede Position übernehmen. Und die Bayern kenne ich ja sehr gut aus meiner aktiven Zeit. Ich bin jetzt sicher der richtige Mann, bei den Bayern für Ruhe zu sorgen und die Mannschaft aus der Krise zu führen.“

Heynckes nach Bayern-Niederlage: Stehe für Freundschaftsdienst zur Verfügung

Nach der überraschenden Niederlage des FC Bayern München in Berlin macht Jupp Heynckes seinem Nachfolger Niko Kovač Mut.  „Natürlich wünsche ich dem jungen Kollegen alles Gute. Er hat eine völlig intakte Mannschaft übernommen. Dennoch  wissen wir doch alle, dass Bayern einen erfahrenen Trainer braucht. Ich habe deshalb mit Uli verabredet, dass ich nach der Rückkehr aus meinem Urlaub ab Oktober wieder für jeden Freundschaftsdienst zur Verfügung stehe.“
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Bundesliga führt Play-off-Modus ein

Der Deutsche Fußballmeister wird künftig in einem Play-off-Modus ermittelt. Dies erklärte Dr. Reinhard Rauball, der Präsident des Ligaverbandes und Vorsitzende des Aufsichtsrates der Deutschen Fußball Liga GmbH (DFL), nach einer Sitzung der Gesellschafterversammlung in Frankfurt. „Eine Situation, in der der Meister bereits Anfang April nach 29 Spieltagen mit einem Vorsprung von 19 Punkten feststeht, wollen wir künftig vermeiden. Nichts ist schlimmer für den Fußball als Langeweile. Die Entscheidung erfolgte einstimmig bei einer Gegenstimme“, so Rauball. Woher diese Gegenstimme kam, wurde auch schnell deutlich. „Diesen Handstreich werden wir nicht hinnehmen“, so Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge. „Nur weil Rauball in Dortmund eine falsche Personalpolitik betreibt und ihm deshalb die Spieler weglaufen, muss man doch nicht alle Regeln über Bord werfen.“ Die DFL müsse außerdem dringend reformiert werden. „Es kann nicht sein, dass da alle eine Stimme haben. Wir können uns doch nicht von Loser-Vereinen vorschreiben lassen, nach welchen Regeln wir zu spielen haben“, so Rummenigge.

Söder: Freistaat Bayern wird bei Fußball-EM starten

Der Freistaat Bayern wird eine Mannschaft für die kommende Fußball-Europameisterschaft stellen. Dies beschloss das bayerische Kabinett auf einer Sondersitzung in der Münchner Allianz-Arena. „Was Schottland, Wales und Nordirland können, das können wir Bayern schon lange. Einen bayerischen Fußballverband haben wir ja bereits“, so der bayerische Ministerpräsident Markus Söder vor der Presse. „Eine solche Schmach wie jetzt in Russland wird es mit unserer bayerischen Elf nicht geben, das verspreche ich.“ Dies garantiere bereits der starke bayerische Geist, der in der Mannschaft wehen wird: „Wer die bayerische Hymne vor dem Spiel nicht mitsingt, der fliegt raus.“

WM-Aus: CSU fordert von Merkel EU-Strafzölle gegen Südkorea

Nach der Niederlage der deutschen Nationalmannschaft gegen Südkorea und dem damit verbundenen WM-Aus fordert die CSU von  Bundeskanzlerin Merkel (CDU) Konsequenzen.  „Es kann doch nicht sein, dass die jetzt auch noch ihre Autos massenhaft hier verkaufen“, so Chef-Seehofer. „Ein solcher Auftritt gegen den Weltmeister, obwohl man selbst nicht Weiterkommen kann, muss wirtschaftliche Konsequenzen haben,“ ergänzt der bayerische Ministerpräsident Söder (CSU).  „Wir fordern deshalb von Merkel EU-Strafzölle gegen Südkorea.“

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Hymnenstreit gelöst: Auch türkische Hymne vor Spielen der DFB-Elf

Der Streit um das Absingen der Nationalhymne vor Spielbeginn durch deutsche Nationalspieler wird durch einen Kompromiss gelöst. DFB-Präsident Reinhard Grindel erreichte bei der FIFA, dass vor den Spielen der DFB-Elf auch die türkische Nationalhymne gespielt wird. „Dadurch wird auch Spielern wie Mesut Özil ermöglicht, die Nationalhymne zu singen“, zeigte sich Grindel erfreut. „Die unsäglichen Diskussionen um das Absingen der Nationalhymne sind damit beendet und wir können uns auf die Verteidigung des Titels konzentrieren.“
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Fußball-WM: Holland bangt um Robben

München (nn) – Wegen einer Verletzung im Oberschenkel, die er sich im Hablfinale der Champions-League zugezogen hat, ist die WM-Teilnahme von Arjen Robben in Frage gestellt. Derzeit ist er nicht einsatzbereit und fehlt im Kader der Bayern im Halbfinale-Rückspiel gegen Madrid. „Robben ist für uns nicht ersetzbar“, so Bondscoach Ronald Koeman. „Sollte er tatsächlich nicht spielen können, müssen wir ernsthaft überlegen, ob wir überhaupt zur WM fahren.“
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Kovac Wechsel: Heynckes steht ab September wieder für Freundschaftsdienst zur Verfügung

München (nn) –  Nach CSU-Chef Seehofer hat sich jetzt auch der noch amtierende Bayern-Coach Jupp Heynckes zum Wechsel von Nico Kovac an die Säbener Straße geäußert.  „Natürlich wünsche ich dem jungen Kollegen alles Gute. Er wird eine völlig intakte Mannschaft übernehmen. Dennoch  wissen wir doch alle, dass Bayern einen erfahrenen Trainer braucht. Ich habe deshalb mit Uli verabredet, dass ich nach der Rückkehr aus meinem Urlaub ab September wieder für jeden Freundschaftsdienst zur Verfügung stehe.“
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WM-Boykott: Holland und Italien fahren wegen Skripal und Syrien nicht nach Russland

Amsterdam/Rom (nn) – Die Regierungen aus Italien und den Niederlanden haben in einer gemeinsamen Erklärung verkündet, ihre Nationalteams nicht zur Fußball-WM nach Russland zu entsenden. Hintergrund ist die mutmaßliche Ermordung von Sergej Skripal durch den russischen Geheimdienst sowie die Eskalation in Syrien. Erforderlich sei hier ein starkes Signal gegenüber Russland, heißt es in der Erklärung. Gleichzeitig werden die übrigen Mitglieder der Europäischen Union aufgefordert, die Fußball-WM in Russland ebenfalls zu boykottieren. Zurückhaltend äußerten sich die Regierungen aus Deutschland und Frankreich. „Wir schlagen vor, dies auf einem Sondergipfel im September intensiv zu beraten“, heißt es in gleichlautenden Stellungnahmen aus Berlin und Paris.
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FC Bayern: CSU kritisiert Berufung Kovacs – Deutscher Trainer wäre besser

seehofer 2015München (nn) – CSU-Chef Horst Seehofer hat die Berufung des Kroaten Nico Kovac zum neuen Trainer des FC Bayern München kritisiert. „In der derzeitigen Situation ist ein weiterer Zuzug eines Ausländers nach Bayern das falsche Signal. Die in Bayern geltende Obergrenze für Ausländer haben wir bereits deutlich überschritten“, so Seehofer nach einer Vorstandssitzung seiner Partei. „Außerdem tut der Mannschaft ein deutscher Trainer mit Erfahrung gut.“ Seehofer bezweifelt, ob der neue Mann aus Kroatien das bayerische Lebensgefühlt versteht. „Die größten Erfolge haben die Bayern jedenfalls immer mit Deutschen an der Außenlinie gehabt.“

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