Pegida: Kathrin Oertel wurde Rücktritt nahegelegt

Zeigte sich äußers souverän: "Pegida"-Sprecherin Kathrin Oertel

Kathrin Oertel: Musste sie wegen dieser Aussage gehen?

Dresden (hw) – So ganz freiwillig war der Rücktritt von Pegida-Sprecherin Kathrin Oertel wohl doch nicht. Ausschlaggebend war wohl vor allem ihre nicht mit dem Vorstand abgestimmte Solidaritätsaktion mit der Satire-Zeitschrift Titanic. Zwar billigte der Vorstand der Pegida die Bestellung der Hefte der nächsten Ausgabe. Überhaupt nicht einverstanden war man – wie wohl auch viele Sympathisanten – mit der Aktion „Mir sinn Didonick“, die den letzten „Spaziergang“ in Dresden prägte. „Mit dieser Vereinnahmung ist Kathrin ein Stück zu weit gegangen, da mussten wir reagieren“, so ein Vorstandsmitglied, das nicht genannt werden möchte. Was nun bleibe, sei zunächst einmal „Leere, die wir alle hier empfinden. Mit Kathrin geht ein Stück weit eine Identifikationsfigur, das tut uns schon weh. Aber es gilt halt auch hier unser Motto: „Wir sehen uns auf der Straße“.“

Bild Oertel (bearbeitet):

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