Jetzt wird’s kompliziert: Verbraucher sollen Verpackungsmüll nach Herstellern sortieren

So einfach wird es künftig nicht mehr sein.

So einfach wird es künftig nicht mehr sein.

Köln (hw) – Die Umweltminister der Länder verfeinern künftig die Strategie in der Abfallpolitik. Einstimmig beschlossen sie auf einer Tagung in Abstimmung mit den Verwerten, allen voran dem Branchenriesen „Duales System Deutschland“ (grüner Punkt), dass „die Verbraucher künftig stärker mitarbeiten müssen“, so ein Sprecher des hessischen Umweltministeriums. Konkret sehen die Pläne vor, den Verpackungsmüll nach Herstellern getrennt zu sammeln. „Das verlangt schon ein wenig Sorgfalt und das werden wir mit Stichproben streng kontrollieren, Verstöße können mit Ordnungsgeldern geahndet werden“, so ein Vorstandsmitglied eines Entsorgungsbetriebes. Der Verpackungsmüll muss nach Herstellern getrennt in Tüten verfüllt und mit Etiketten, die mit Herstellerdaten beschriftet werden müssen, versehen werden. „Sind Sie sich unsicher oder wissen nicht, welchem Hersteller die Verpackung zuzuordnen ist, teilen Sie uns das ebenfalls auf dem Etikett mit und kleben einfach den Barcode der Verpackung daneben“, heißt es in einem Infoblatt. „Das Ziel ist, verlässliche statistische Werte zu erhalten, aber auch den Bürgern klarzumachen, dass sie Verantwortung übernehmen müssen“, stellte die ebenfalls mit beratender Stimme teilnehmende Bundesumweltministerin Barbara Hendricks zum Abschluss auf der Pressekonferenz klar. Die Länder wollen die neue Regelung einheitlich voraussichtlich zum 1.10.  einführen.

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One Response to Jetzt wird’s kompliziert: Verbraucher sollen Verpackungsmüll nach Herstellern sortieren

  1. ich sagt:

    wenn sowas wirklich kommst kipp ich den dreck auf die strasse und zünd das an

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