Bundeswehr wird privatisiert: Gazprom erhält Zuschlag

9806721654_94e401c576_nBerlin/Moskau (nn) – Die Bundeswehr wird an den russischen Energiekonzern Gazprom veräußert. Damit reagiert die Bundesregierung auf die wachsende Kritik an der fehlenden Einsatzfähigkeit der Streitkräfte. „Die Probleme bei der Bundeswehr sind doch ein weiteres Beispiel dafür, dass der Staat kein Unternehmen führen sollte. Er ist damit grundsätzlich überfordert. Private können das einfach besser. Und angesichts der zunehmenden Krisen in der Welt und der damit verbundenen größeren weltpolitischen Verantwortung Deutschlands brauchen wir dringend eine jederzeit einsatzfähige Bundeswehr“, begründete Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) die Maßnahme. Gazprom wird die gesamte Bundeswehr einschließlich aller Liegenschaften für einen symbolischen Preis von einem Euro erwerben. „Da haben wir sehr gut verhandelt. Angesichts des Zustandes der Bundeswehr war da einfach nicht mehr drin“, so Merkel. Im Gegenzug hat sich Gazprom vertraglich verpflichtet, Deutschland jederzeit gegen Zahlung eines angemessenen Entgeltes eine einsatzfähige Streitkraft zur Verfügung zu stellen. „Dadurch sparen wir viel Geld. Die Bundeswehr kostet uns nur dann etwas, wenn wir sie auch wirklich brauchen.“

Foto: flickr/ Glyn Lowe Photoworks CC-Bestimmte Rechte (Namensnennung) vorbehalten

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2 Responses to Bundeswehr wird privatisiert: Gazprom erhält Zuschlag

  1. … und prompt taucht dieser Bericht unter der Kategorie „ökonomisches Risiko“ bei Sentifi (https://sentifi.com/organizations/gazprom-pjsc). Somit wird auch klar, warum der Kurs der Gazprom-Aktie trotz steigender Ölpreise weiter sinkt. Die Aktionäre werden der deutschen Regierung auf ewig dankbar sein ……

  2. Olga Kapuschka sagt:

    Insgesamt ein sehr guter Ansatz zur Lösung der globalen Probleme. Vielleicht sollte man auch mal mit Ford oder Toyota sprechen, ob die eventuell daran interessiert sind, die Autobahn-Polizei zu übernehmen. Was da ggf. an Synergien drinstecken könnte, mag man gar nicht glauben. Auch der bundesweite Wissenschaftsbetrieb einschließlich aller Universitäten und Fachhochschulen könnte doch vielleicht von Google übernommen werden, die ja einen gewissen Nachholbedarf gegenüber Wikipedia besitzen.

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