HSV: Matthäus wird Sportdirektor

lothar_matthaeus1Foto: Udo Grimberg, Lizenz: Creative Commons by-sa-3.0 de

Hamburg (hw) – Schon kurz nach der Absage von Christian Hochstätter konnte der Hamburger Bundesligist auf einer kurzfristig einberufenen Pressekonferenz einen weitaus prominenteren Namen für die Besetzung des Sportdirektor-Postens präsentieren. Rekordnationalspieler Lothar Matthäus wird ab sofort – ausgestattet mit einem Vertrag bis 2025 – die Fäden des „Bundesliga-Dinos“ in der Hand halten. Was zunächst als überraschende Personalie erscheint, ist bei näherer Betrachtung durchaus nachvollziehbar. Matthäus ist – so berichten einige Personen aus dem näheren Umfeld – schon seit längerer Zeit ein enger Vertrauter des HSV-Sponsors Klaus-Michael Kühne. So war auch HSV-Chef Dietmar Beiersdorfer „heilfroh, dass wir in diesem Punkt endlich Vollzug vermelden können“. Matthäus selbst zeigte sich zuversichtlich, „dem HSV das „Bayern-Gen“ einzupflanzen“ und „mittelfristig wieder die Spitze in der Bundesliga und auch in Europa anzupeilen“.

 

 

 


Foto: Udo Grimberg, Lizenz: Creative Commons by-sa-3.0 de  Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Lothar_Matth%C3%A4us#/media/File:6423_Lothar_Matth%C3%A4us.JPG

 

 

Olympische Winterspiele in Katar

olympic_flag_borderKatar (nn) – Nach den Zuschlägen für die Leichtathletik-WM 2019, die Fussball-WM 2022 und die Schwimm-WM 2023 wird Katar auch die Olympischen Winterspiele 2026 ausrichten. Dies beschloss das Internationale Olympische Komitee im Rahmen einer sechswöchigen Klausurtagung in dem Wüstenstaat. „Katar wird im Jahr 2026 über große Erfahrungen mit der Ausrichtung von sportlichen Großveranstaltungen haben“, so ein Sprecher des IOC. „Wir konnten uns zudem im Laufe unseres Aufenthaltes davon überzeugen, dass es hier auch hohe Berge gibt. Schnee und Eis können vor Ort problemlos hergestellt werden. Notfalls muss der eine oder andere Wettbewerb in der Halle ausgetragen werden.“

Bild: Original author: Pierre de Coubertin (1863-1937) (Manual reconstruction by Denelson83) [Public domain], via Wikimedia Commons

FIFA: WM 2018 mit 128 Mannschaften – Übertragungsrechte werden neu geregelt

Legt gleich richtig los: Gianni Infantino

Bild: Piotr Drabik https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.enQuelle: Flickr: Gianni Infantino i Zbigniew Boniek

Zürich (hw) – Kaum hat der Weltfußballverband FIFA Gianni Infantino als neuen Präsidenten inthronisiert, kündigte dieser bereits in seinem ersten Amtsjahr an, den Austragungsmodus der Weltmeisterschaft schon ab 2018 (in Russland) zu ändern. Statt der bisher vorgesehenen 32 werden nun 128 Nationen an dem Turnier teilnehmen. Begründet wurde dies mit „dem weltweit immer größeren Interesse, dem wir damit Rechnung tragen wollen“, verkündete der Blatter-Nachfolger auf einer Pressekonferenz. Das Turnier wird sich dadurch um acht  Wochen verlängern. Die bereits laufende Qualifikation wird entsprechend angepasst.  Ändern wird sich  der Qualifikationsmodus allerdings ab der WM 2022  – und damit  der bisher vorgesehene Terminkalender. Mussten sich bisher bis auf das Gastgeberland alle Mannschaften sportlich qualifizieren, ist die Teilnahme für die Top-12-Nationen bereits bei der WM im neuen „Mutterland des Fußballs“ (Katar) künftig obligatorisch. Und nicht nur das: Für diese Länder besteht eine Teilnahmeverpflichtung. Sollte ein Verband dieser nicht nachkommen, droht der sofortige Ausschluss aus der FIFA. „Wir müssen sichergehen, dass die großen Fußballnationen ihren Beitrag leisten, die Strahlkraft unseres Sports weiter in alle Welt zu tragen, das Menschliche gehört wieder in den Vordergrund“, so Infantino. Neu ist auch die Vermarktung der Senderechte. Für die Übertragung wird ausschließlich der neue, weltweit empfangbare Sender „FIFA-Broadcasting“ zuständig sein, für den alle nationalen Verbände eine „Übertragungs-Lizenz“ erwerben müssen. Einziger Mitgesellschafter ist Russland, das auch von den Gebühren befreit sein wird. „Das ist eine faire Lösung, da dadurch die Weltmeisterschaft für alle Zuschauer gebührenfrei sein wird. Schließlich geht es um den Sport und dies ist – so sieht es die FIFA und so sehen auch wir das – ein wichtiger Schritt gegen die Kommerzialisierung“, erläuterte ein Sprecher die neue Regelung.

Bild: Piotr Drabik

https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.en

Quelle: Flickr: Gianni Infantino i Zbigniew Boniek

Eintracht Frankfurt: Commerzbank-Arena wird zurückgebaut

commerzbank-arena_westtribueneFrankfurt (hw) – Nachdem das Sportgericht des DFB   aufgrund schwerer Verfehlungen der SGE-Fans drastische Strafen gegen die Frankfurter Eintracht verhängte, zog man in der Vereinsführung weitreichende Konsequenzen. Wie ein Sprecher des Vereins am Abend mitteilte, wird die im Volksmund liebevoll „Bembel-Turnhall‘ “ genannte Commerzbank-Arena umgebaut. Durch diese Maßnahme werden von den derzeit 51.500 Plätzen (9.300 Stehplätze) nur noch 20.000 Sitzplätze übrig bleiben. „Wir wollen in Zukunft mehr auf Qualität als auf Quantität setzen“, erläuterte der Sprecher weiter. Auch AG-Vorstand Fredi Bobic zeigte sich begeistert von der Idee: „Unseren echten Fans werden wir in Zukunft einiges bieten. So wird es eine Äbbelwoi-Ärea, einen Handkäs-Corner und eine Ribbsche-Gass‘ geben.“ Die Baumaßnahmen sollen am Ende dieser Saison beginnen und nach der kommenden Sommerpause abgeschlossen werden.

Bild:   DJNevage     Quelle:           https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Commerzbank-Arena_%28Westtrib%C3%BCne%29.JPG      This file is licensed under the Creative Commons Attribution-Share Alike 4.0 International license.

Schalke 04: Aus für Weinzierl – Ebbe Sand übernimmt

Neuer Hoffnungsträger: Stürmeridol Ebbe Sand

Neuer Hoffnungsträger:  Ebbe Sand

Gelsenkirchen (hw) –  Nach einem klassischen Fehlstart in der Fußball-Bundesliga hat der selbsternannte Traditionsverein am Abend nun die Reißleine gezogen. Die Vereinsführung teilte auf einer kurzfristig einberufenen Pressekonferenz mit,  dass „wir unseren  Trainer Markus Weinzierl mit sofortiger  Wirkung von seinen Aufgaben freigestellt haben“.  Sportdirektor Heidel bedauerte diesen, in seinen Augen „dennoch unausweichlichen Schritt“. Heidel hob Weinzierls akribische und engagierte Arbeit hervor und betonte, dass „dies niemandem leicht gefallen sei“. Alle Schalke-Fans werden sich allerdings freuen, welchen Nachfolger Heidel, der in seiner kurzen Amtszeit ohnehin schon etliche Sympathiepunkte sammeln konnte, präsentiert. Mit Ebbe Sand wurde eine Identifikationsfigur für den Trainerposten gewonnen, die überall im Umfeld des Vereins höchstes Ansehen genießt. Dem neuen Trainer fällt sein Abschied von der dänischen Nationalmannschaft, deren Stürmer er bislang trainierte, „nicht leicht, und ich verlasse mein Team mit einem weinenden Auge“. Aber mit einem lachenden Auge ergänzte er sogleich: „Ich freue mich riesig, dass dieser Club, der mir so viel gegeben hat, sein Vertrauen schenkt“. Christian Heidel zeigte sich hocherfreut und versicherte: „Wir sind glücklich, dass Ebbe kommt. Er wird hier Bedingungen vorfinden, die – nicht nur, was unsere Infrastruktur angeht –  in Europa einzigartig sind.“

 

  • Source: photo by Elena Ellenbrock
  • Licence:
GNU head Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the GNU Free Documentation License, Version 1.2 or any later version published by the Free Software Foundation; with no Invariant Sections, no Front-Cover Texts, and no Back-Cover Texts. A copy of the license is included in the section entitled GNU Free Documentation License.
w:en:Creative Commons
attribution share alike
This file is licensed under the Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported license.

 

 

Werder Bremen: Röber soll kommen

 

juergen_roeber1Bremen (hw) – Nach dem misslungenen Saisonstart und der Trennung von Trainer Viktor Skripnik gibt es beim Bundesligisten Werder Bremen derzeit viele Spekulationen. Fast unbeobachtet von der Öffentlichkeit war in den letzten Wochen ein Bremer „Urgestein“ häufiger Gast in der Hansestadt: Jürgen Röber, derzeit als Sportdirektor beim türkischen Verein Osmanlıspor FK unter Vertrag. Und wie nun bekannt wurde, besuchte der beliebte Erfolgstrainer seine alte Wirkungsstätte nicht nur aus alter Verbundenheit. Offensichtlich dienten die Dienstreisen vor allem dazu, sich  ein Bild über die Verfassung der Mannschaft zu machen. Nach Informationen unserer Zeitung soll der in Bremen immer noch überaus beliebte Röber bereits am Montag das erste Training des Bremer Traditionsvereins leiten und ihn, so Sportchef Baumann, „in die Erfolgsspur zurückbringen“.

 

 

 

 

Bild:

Autor:   Мысякин Александр Quelle:     http://www.soccer.ru/gallery2.php?id=6989     Diese Datei ist unter der Creative-Commons-Lizenz „Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 nicht portiert“

Overath vor Rückkehr an FC-Spitze?

img_0598Köln (nn) – Kehrt Wolfgang Overath an die Spitze des 1. FC Köln zurück? Wie es aus gewöhnlich gut informierten Kreisen verlautete, wäre Overath hierzu bereit, wenn der Verein in riefe. Der gute Saisonstart sei das Ergebnis seiner Arbeit als FC-Präsident, so heißt es bei seinen Anhängern. „Wir ernten jetzt das, was Wolfgang Overath gesät hat“, so ein Vorstandsmitglied, das namentlich nicht genannt werden will.

Beckenbauer: Hatte mit WM 2006 nichts zu tun

Will die WM nach München holen: "Kaiser" Franz Beckenbauer

Frankfurt/München – (nn) Franz Beckenbauer hat bestritten, dass er mit der Fußballweltmeisterschaft 2006 in Deutschland etwas zu tun gehabt habe. Er sei weder in ehrenamtlicher noch amtlicher Funktion für die WM tätig gewesen, betonten seine Anwälte in einer Erklärung. Er habe in dieser Zeit lediglich höhere Einnahmen aus seinen Werbeverträgen erzielt, was mit dem gesteigerten Interesse am Fußball in jener Zeit zu erklären sei.

Bild: Елена Рыбакова  https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Beckenbauer.jpg?uselang=de Diese Datei ist unter der Creative Commons-Lizenz Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported lizenziert.

IOC hebt Doping-Verbot auf

Corcovado_statue01_2005-03-14Rio de Janeiro (nn) – Das Internationale Olympische Komitee hat sämtliche Doping-Verbote aufgehoben. „Es macht keinen Sinn, Verbote zu erlassen, an die sich niemand hält und deren Einhaltung zudem nicht überprüft werden kann“, so ein Sprecher des IOC gegenüber der Presse. „Die Olympischen Spiele haben so wunderbar begonnen, da wollen wir sie nicht mit Berichten über Doping-Sünder belasten.“  Unabhängig davon werde auch weiterhin an alle Athleten und Funktionäre appelliert, sich sportlich fair zu verhalten.

Foto By Klaus with K [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html), CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/) or CC BY-SA 2.5 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.5)], via Wikimedia Commons

KSV Hessen: Neuer Sponsor will sogar aufs Trikot – Possmann hat „keinerlei Vorbehalte“

Neue Zeiten brechen an in Kassel

Neue Zeiten brechen an in Kassel

Kassel (hw) – Viel ändert sich derzeit beim KSV Hessen Kassel. Erst eine neue sportliche Leitung installiert und die Mannschaft runderneuert. Nun geht es auch wirtschaftlich zu neuen Ufern. Nachdem der derzeitige Hauptsponsor dem Verein untersagte, das VW-Logo auf dem Trikot zu tragen, hat sich schnell ein ambitionierter Nachfolger gefunden, der, so heißt es aus Vorstandskreisen „damit weniger Berührungsängste hat“. Ausgerechnet aus dem in nordhessischen Gefilden wenig geschätzten Frankfurt scheint nun ein Hoffnungsschimmer durch das derzeit verdunkelte Fenster des in der letzten Jahren so arg gebeutelten Regionalligisten KSV Hessen Kassel. Wie  bekannt wurde, werden zudem auch die Namensrechte des legendären Auestadions für einen zweistelligen Millionenbetrag (über die genauen Bedingungen wurde vorläufig Stillschweigen vereinbart) an die Kelterei Possmann GmbH & Co. KG aus der Bankenstadt übertragen. Gleichzeitig wird die Apfelweinkelterei künftig durch je ein Mitglied im Aufsichtsrat und in der Geschäftsführung des Kasseler Traditionsvereins vertreten sein. „Wir sind sehr froh, dass wir nun endlich auch finanziell in der Lage sein werden, bei der Besetzung der sportlichen Leitug weiter in andere Dimensionen vorzustoßen und zeitnah die 3. und mittelfristig die 2. Liga zu erreichen. So können wir  an weiteren personellen Stellschrauben zur Verstärkung unserer Mannschaft drehen“, bestätigte ein Vorstandsmitglied am gestrigen Abend. Dafür wird den nordhessischen Fans aber wohl einiges abverlangt werden. Denn nicht nur die Namensrechte des Stadions wandern nach Frankfurt. Auch die Konsumgewohnheiten der Kasseler Fans werden sich (zwangsläufig) ändern: in einem Bannkreis von 200 m um die künftige „Possmann-Arena“ dürfen – vorläufig bis zum Ende der Saison 2020/21 – ab September 2016 weder Bratwürste noch Bier verkauft werden. „Das tut uns einerseits leid, da wir eigentlich keine Vorschriften machen wollten. Andererseits müssen wir auch die Gelegenheit bekommen, unsere Marke zunächst einmal nachhaltig in Nordhessen zu etablieren“, heißt es dazu aus der Pressestelle des Frankfurter Traditionsunternehmens. Statt Bratwurst und Bier wird es also in den nächsten zwei Jahren Handkäs mit Musik und „Äppler“ geben. Ob es für die Fleischfreunde Haspel und „Ribbsche“ geben wird, war bis Redaktionsschluss nicht zu erfahren.

 

Bild zusammengefügt aus:

Bild Stadion:  NN/hw

Bild Glas: This file is made available under the Creative Commons CC0 1.0 Universal Public Domain Dedication