BMW bringt gluten- und laktosefreies Auto heraus

Bald auch ohne Gluten und Laktose - dann als ZAX5

Bald auch ohne Gluten und Laktose – dann als ZAX5

München (hw) – Weltneuheit aus Bayern. Noch in diesem Frühjahr wird der Münchener Automobilhersteller ein für Allergiker geeignetes Auto herausbringen und auf dem Gefer Automobilsalon im März 2014 vorstellen. Die Baureihe ZA (Zero Allergy) wird dabei „mit absoluter Sicherheit und zu 100% ohne Gluten und Laktose auskommen. Wir haben insgesamt sechs Jahre in die Entwicklung gesteckt, bis wir im letzten Sommer endlich ein auch für die Massenproduktion geeignetes Herstellungsverfahren entwickelt hatten“, so ein Sprecher des Unternehmens. Bisher galt es als ausgeschlossen, dass in den nächsten 10-15 Jahren ein Automobilhersteller in der Lage sein würde, entsprechende allergikertaugliche Autos zu bauen, da Gluten und Laktose zu den grundlegenden Bestandteilen zahlreicher Bauteile zählen. „Insbesondere bei unseren Zulieferern stießen wir da zunächst auf zahlreiche Schwierigkeiten,“ ergänzte der Unternehmenssprecher. Die dürften nun aus dem Weg geräumt sein. Und zur Internationalen Automobilausstellung (IAA) im September soll dann auch eine zu 100% vegane Variante präsentiert werden – ob es mit dem Bio-Siegel bis dahin klappen wird, ließ man zunächst noch offen.

Bild: public domain

 

Bundesregierung erklärt Städte mit mehr als 100.000 Einwohnern zum Gefahrengebiet

9660929653_1c77066c14_cBerlin (nn) – Die Bundesregierung hat im Wege einer Rechtsverordnung sämtliche Städte mit mehr als 100.000 Einwohnern zum Gefahrengebiet erklärt. Versammlungen unter freiem Himmel sind in diesen Gebieten künftig untersagt. Zudem können Personen ohne einen konkreten Verdacht überprüft und festgehalten werden und es können Aufenthaltsverbote auch für Bewohner dieser Gebiete ausgesprochen werden. „Es geht hier um die Wiederherstellung unseres Rechtsstaates und der Versammlungsfreiheit“, erklärte Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière vor der Presse. „Sämtliche Verstöße gegen das Versammlungsgesetz und der ganz wesentliche Teil der Verstöße gegen das Leben und die körperliche Unversehrtheit und wegen der Gefährdung des demokratischen Rechtsstaates und der öffentliche Ordnung werden in diesen Gebieten verübt. Da sind wir zum Handeln gezwungen. Dies folgt unmittelbar aus dem Grundrecht auf Sicherheit“, so der Innenminister.

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Bayern: Seehofer stammt aus Bulgarien

2013_Horst_SeehoferMünchen/Sofia (hw) – Dimitar Sechov hat Tränen in den Augen, als er uns die Weihnachtskarte mit den Grüßen seines Cousins aus Bayern zeigt, die er wie in jedem Jahr auch diesmal rechtzeitig und liebevoll formuliert erhalten hat. Dimitar lebt mit seiner neunköpfigen Familie in einem kleinen Dorf, etwa 80 km von der Hauptstadt Sofia entfernt. Und immer verfolgte er bisher mit Stolz die Auftritte seines berühmten Vetters im Fernsehen – Horst Seehofer. „Und nun verbreitet er solche schlimmen Dinge über meine Landsleute.“  Dabei, so die Informationen, die unserer Zeitung vorliegen, hat Horst Seehofer in eben diesen Ländern seine Wurzeln. Sein Urgroßvater väterlicherseits, Boris Sechov, wurde 1823 in Sofia geboren. Schon früh musste er seine Familie mit dem Verkauf von Bürsten ernähren. Da dies allein kaum zum Leben reichte, zog er abends mit seinem Handwagen durch die Straßen Sofias um allerhandlei Gegenstände einzusammeln, die er am Wochenende auf den Märkten der Stadt feilbot. Eigentlich wären diese Erkenntnisse nicht von besonderer Bedeutung. Wer interessiert sich schon für die Urgroßeltern eines Politikers? Durch die neue Kampagne der CSU erscheint die Herkunft des bayerischen Ministerpräsidenten allerdings in einem neuen Licht. Der Slogan „wer betrügt, der fliegt“ ist an Bulgaren und Rumänen gerichtet, die in Deutschland ihr Glück suchen und unterstellt zumindest einigen von ihnen kriminelle Energie. Und auch nach Rumänien führte uns die Spurensuche. Ein Urgroßvater Seehofers mütterlicherseits, Cosmin Capiscu, war der Spross einer Schaustellerfamilie aus Rumänien. Der bayerische Ministerpräsident selbst ist also Musterbeispiel für eine vorbildliche Integration.

 

Bild: J. Patrick Fischer
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