Nach 28. Bayern-Titel: Bundesliga führt Play-off-Modus ein

Frankfurt (nn) – Der Deutsche Fußballmeister wird künftig in einem Play-off-Modus ermittelt. Dies erklärte Dr. Reinhard Rauball, der Präsident des Ligaverbandes und Vorsitzende des Aufsichtsrates der Deutschen Fußball Liga GmbH (DFL), nach einer Sitzung der Gesellschafterversammlung in Frankfurt. „Eine Situation, in der der Meister bereits Anfang April nach 29 Spieltagen mit einem Vorsprung von 19 Punkten feststeht, wollen wir künftig vermeiden. Nichts ist schlimmer für den Fußball als Langeweile. Die Entscheidung erfolgte einstimmig bei einer Gegenstimme“, so Rauball. Woher diese Gegenstimme kam, wurde auch schnell deutlich. „Diesen Handstreich werden wir nicht hinnehmen“, so Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge. „Nur weil Rauball in Dortmund eine falsche Personalpolitik betreibt und ihm deshalb die Spieler weglaufen, muss man doch nicht alle Regeln über Bord werfen.“ Die DFL müsse außerdem dringend reformiert werden. „Es kann nicht sein, dass da alle eine Stimme haben. Wir können uns doch nicht von Loser-Vereinen vorschreiben lassen, nach welchen Regeln wir zu spielen haben“, so Rummenigge.

Liverpool-Trauma: Dortmund beendet Saison

Borussia_DortmundDortmund (nn) – „Für uns ist die Saison 2015/16 beendet. Wir treten nirgends mehr an“, mit dieser Ankündigung ihres Geschäftsführers Hans-Joachim Watzke zieht Borussia Dortmund die Konsequenz aus der traumatischen Niederlage gegen den FC Liverpool. „Jedes weitere Spiel würde unsere hochsensiblen Spieler unnötig belasten und wahrscheinlich zu dauerhaften Schäden führen. Dies kann niemand verantworten.“ Während sich die übrigen Bundesligavereine nicht äußern wollten, kam aus Schalke Verständnis. „Für Dortmund und die Bundesliga ist dies eine richtige Entscheidung. Sie sollten auch die komplette Saison 2016/17 pausieren“, hieß es dort.

Bild: Borussia Dortmund (http://www.bvb.de/) [Public domain], via Wikimedia Commons, gemeinfrei

Mario Götze will zurück zum BVB: „So schnell wie möglich“

BVB erhält wohl Hilfe in der Rückrunde

Kehrt wohl im Sommer zurück zum BVB: Mario Götze

 

München (hw) – Die derzeitigen „Bayern-Jäger“ Nr. 1 aus Dortmund erhalten ab der kommenden Saison wohl unerwartete Hilfe. Da der neue Bayern-Coach Carlo Ancelotti bereits ankündigte, dass Mario Götze auch in Zukunft kaum zur ersten Wahl gehören wird und es derzeit auch in der Nationalelf nicht richtig „rund“ läuft, trat Weltmeister Mario Götze mit einer überraschenden Aussage an die Öffentlichkeit: „Der BVB ist einer der besten Vereine der Welt. Ich habe Susi (Sortdirektor Michael Zorc, die Red.) bereits mitgeteilt, dass ich alles daransetzen werde, im Sommer  wieder für Dortmund zu spielen. Borussia ist eine Herzensangelegenheit.“ Götze verwies auf eine entsprechende Klausel in seinem Vertrag, die ihm in jedem Jahr einen Wechsel ermöglicht, wenn der BVB sich für die Champions-League qualifiziert. Bayern-Boss Rummenigge wollte die Existenz dieser Klausel zunächst nicht bestätigen. Er räumte auf Nachfrage jedoch ein, dass „so ein Transfer selten ohne Zugeständnisse über die Bühne“ gehe. In Dortmund freut man sich über die spontane Hilfsaktion des Publikumslieblings. „Selbstverständlich wäre das eine tolle Sache. Jede Mannschaft der Welt kann einen Mario Götze gebrauchen, das ist doch klar“, konstatierte Trainer Thomas Tuchel.

Bild: Michael Kranewitter, Wikipedia, CC-by-sa 3.0/at https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/at/

BVB: Trainerwechsel der besonderen Art – Wenger und Klopp tauschen die Arbeitsplätze

Sensation: Wenger und Klopp tauschen die Jobs.

Sensation: Wenger und Klopp tauschen die Jobs.

Dortmund/London (hw) – Neue Perspektiven für den BVB und neue Perspektiven für Arsenal London. Die seit Langem in inniger Freundschaft verbundenen Traditionsvereine aus Dortmund und London haben sich auf einen einzigartigen Personalwechsel geeinigt. Arsene Wenger und Jürgen Klopp werden ab der kommenden Saison ihre Arbeitsplätze tauschen. Was zunächst überraschend anmutet, ist bei näherem Hinsehen eine Lösung, die für alle beteiligten Parteien die beste Möglichkeit darstellt, das Gesicht zu wahren. Wenger, dem nach langjähriger Tätigkeit für den Premier-League-Club schon seit geraumer Zeit Abnutzungserscheinungen attestiert werden, erschließt sich so die Möglichkeit, ohne eine zu große Erwartungshaltung eine Mannschaft, die ungeachtet der aktuellen Tabellensituation, zur europäischen Spitze gehört, wieder nach oben zu führen. Jürgen Klopp, dessen Verdienst der Formung einer internationalen Spitzenmannschaft unbestreitbar ist, bekommt einen würdevollen Abschied ohne Nebengeräusche nebst einer attraktiven Aufgabe in einer ausländischen Top-Liga. Und auch die Vereinsspitzen in Dortmund und London werden mit dieser Entscheidung weitgehend ohne Imageverlust davonkommen, da das Ansehen der Trainer nicht beschädigt wird. BVB-Chef Hans-Joachim Watzke zeigte sich hochzufrieden. „Wir alle wissen, was wir Jürgen zu verdanken haben. Deshalb war es für uns unvorstellbar, ihn jemals einfach nur von seinen Aufgaben zu entbinden. Wir haben uns letztlich alle gemeinsam an den Tisch gesetzt und den Vorschlag, den Enos Stanley Kroenke (Arsenal London) auf den Tisch brachte, erörtert. Für Jürgen steht auch nach Saisonende  im Signal-Iduna-Park immer eine Tür offen. Aber zunächst wünschen wir ihm viel Glück und allen Erfolg in London. Und freuen uns natürlich auf Arsene Wenger, der im Juli hier ein bestens präpariertes Team vorfinden wird.“

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BVB: Klopp holt Magath als Konditionstrainer

Wird wohl künftig wieder auf den Trainingsanzug zurückgreifen: Felix Magath

Wird wohl künftig wieder auf den Trainingsanzug zurückgreifen: Felix Magath

Dortmund (hw) – Das blamable 2:2 gegen Paderborn hatte es nach Aussagen der BVB-Verantwortlichen schon bestätigt: Borussia Dortmund hat ein Konditionsproblem. Nun auch noch die Niederlage gegen die Frankfurter Eintracht. Zeit zum Handeln. Die Einbrüche, die die Borussen in der zweiten Halbzeit ereilen, sind nach Ansicht von Trainer Jürgen Klopp wohl „auch auf einige Stellschrauben in den Grundlagen zurückzuführen, die sicher noch gedreht werden können“. Klopp, stets bekannt für seine selbstkritische Haltung, schlug denn auch gleich eine personelle Aufstockung im Bereich der sportlichen Leitung vor. „Mir geht es immer ums Ganze, deshalb war es für mich keine Frage, dass wir uns erweitern müssen. Deshalb bat ich Michael Zorc und Hans-Joachim Watzke darum, etwas zu tun. Und selbstverständlich ist da ein Mann wie Felix sicher die optimale Wahl. Ich freue mich sehr, dass wir da alle am selben Strang ziehen“, so Klopp am Abend auf einer Pressekonferenz. Und es dauerte wohl nicht lange, bis die Verantwortlichen Kontakt zu Felix Magath aufnahmen und auch schon bald Vollzug vermelden konnten. „Felix hat nach einer kurzen Unterhaltung sofort zugesagt. Ihm unterliegt ab sofort die physische Vorbereitung unserer Spieler. Zudem wird er die Kaderplanung künftig gemeinsam mit Michael Zorc übernehmen“, bestätigte Geschäftsführer Watzke. Dies könnte zwar auf der einen Seite teuer für den BVB werden – schließlich gilt Magath als Freund der großzügigen Einkaufspolitik. Und auch sein Vertrag wurde im Branchenvergleich eher sehr langfristig – bis 2021 – abgeschlossen. Andererseits könnte, auch im Paket mit der Götze-Aushilfe, der entscheidende Schalter zum Erreichen der großen Ziele umgelegt worden sein.

 

 

Bild:  Dierk Andresen     This file is licensed under the Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported license.

Schalke: Sponsor verlangt Umbenennung – Gazprom Herne 04

Bald die Heimat von Gazprom Herne 04

Bald die Heimat von Gazprom Herne 04

Gelsenkirchen/Moskau/Herne (hw) – Auf Schalke geht eine Ära zu Ende. Der Traditionsklub wird spätestens zur nächsten Saison unter neuem Namen an den Start gehen. Das russische Unternehmen Gazprom, Hauptsponsor der „Knappen“, möchte den neuen deutschen Hauptstandort in Herne angemessen positionieren. Dazu gehört auch, dass sich der Bundesligaverein und seine Fans an einen neuen Namen gewöhnen müssen. „Wir investieren erheblich in unseren neuen Verwaltungssitz in Herne. Und da wird es Zeit, dass sich auch unser Engagement für Schalke 04 auszahlt. Dieser Verein liegt unserem Unternehmen sehr am Herzen. Und umgekehrt ist dies wohl auch so. Deshalb gehen wir davon aus, dass sich unsere Freunde freuen, gemeinsam mit uns neue Wege zu gehen“, teilte ein Sprecher des Unternehmens mit. „Wir freuen uns sehr darüber, dass Gazprom sich nun sehr, sehr langfristig an unseren Verein binden wird. Unser Haupterkennungsmerkmal 04 wird uns ja erhalten bleiben. Insofern glaube ich, dass unsere Fans diesen weg auch mitgehen werden“, äußerte sich Schalkes Finanzvorstand Peter Peters. Da es sich bei Gazprom nicht um einen Produktnamen handelt, wird es bei der Namensgebung keine Probleme geben, wie auch auf Nachfrage von DFB und DFL bestätigt wurde. Ob dies künftig auch mehr Geld in die Kassen des deutschen Meisters von 1958 spülen wird, dazu wollte sich bisher keiner der Beteiligten äußern.

 

 

Bild: DerHans04  This file is licensed under the Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported, 2.5 Generic, 2.0 Generic and 1.0 Generic license.

FC Bayern: Ab nächster Saison nur mit 10 Spielern

Wieder mehr Wttbewerb und auch für ihn mehr Zeit zum Regenerieren: Philipp lahm

Wieder mehr Wettbewerb und auch für ihn mehr Zeit zum Regenerieren: Philipp Lahm

München (hw) – In München braucht es künftig nur noch zehn Freunde. Die Bayern wollen die Liga spannend halten. Nachdem sie 2014 schon am 27. Spieltag die Deutsche Meisterschaft feiern konnten und vor Kurzem noch verkündeten, keine Spieler mehr vom BvB abzuwerben, teilte der Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge nun den Beschluss einer weiteren Maßnahme mit, um die allzu große Überlegenheit im Kampf um die Meisterschaft auszugleichen. „Es kann nicht in unserem Interesse sein, unsere Mitkonkurrenten zu Pappkameraden verkommen zu lassen. Deshalb hat die Vereinsführung in Abstimmung mit dem Aufsichtsrat entschieden, ab der kommenden Saison unsere Mannschaft mit maximal 10 Spielern auflaufen zu lassen. Dies bietet uns gleichzeitig die Möglichkeit, Ressourcen für die internationalen Wettbewerbe zu schonen. Ich denke, dies ist eine sinnvolle Entscheidung im Interesse des Fußballs“, so das Vereinsoberhaupt am Abend auf einer eigens einberufenen Pressekonferenz. Weitere Selbstbeschränkungen, wie der Verzicht auf das Überschreiten der Mittellinie von Abwehrspielern, wolle man dann im Laufe der nächsten Saison prüfen. Die Reaktionen der Mitbewerber waren durchaus verhalten. Einzig Schalke-Boss Tönnies zeigte sich begeistert: „Das ist ein richtiger Schritt, den wir ausdrücklich begrüßen.“ In Dortmund will man erst „die weitere Entwicklung abwarten“, teilte Borussias Vorstand Hans-Joachim Watzke mit. Rechtliche Bedenken wurden sowohl vom DFB als auch von der FIFA ausgeschlossen, da laut Reglement lediglich acht Spieler auflaufen müssten. „Wie das allerdings nach außen aussieht, können und wollen wir nicht bewerten“, äußerte sich DFB-Präsident Niersbach gegenüber unserer Zeitung.

 

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