Jamaika: Weihnachten wird Jahresendzeitfreudenfest – Obergrenze kommt

Berlin (nn) – Auch in der Integrationspolitik kommen die Verhandlungen zur Bildung der Jamaika-Koalition gut voran. In der Verhandlungsunterarbeitsgruppe Integration wurde jetzt vereinbart, das Weihnachtsfest in Jahresendzeitfreudenfest umzubenennen. „Es geht um den Abbau von kulturellen Barrieren. Mit dieser Umbenennung wollen wir erreichen, dass auch Juden und Moslems dieses Fest gemeinsam mit den Christen feiern können“, so die Verhandlungsführer. „Das Grundgesetz verpflichtet unseren Staat zur religiösen Neutralität. Diese Umbenennung ist deshalb überfällig.“ Im Gegenzug wird eine Obergrenze von 200.000 Flüchtlingen pro Jahr vereinbart.

Bild: By א (Aleph) (Own work) [CC BY-SA 2.5 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.5)], via Wikimedia Commons

 

AfD: Weihnachtsgeschichte umschreiben

img_1439Berlin (nn) – Die AfD fordert die christlichen Kirchen auf, die Weihnachtsgeschichte umzuschreiben. „Ein Flüchtlingspaar, sie hochschwanger, dem niemand Asyl gewähren will und das deshalb in einem Stall nächtigt, in dem die Frau zudem noch niederkommt, passt nicht in unsere Zeit“, so ein Sprecher der Partei. „Eine solche Weihnachtsgeschichte widerspricht zentral unserer abendländisch-christlichen Kultur und muss dringend den Erfordernissen unserer Zeit der unkontrollierten Masseneinwanderung angepasst werden.“

CSU: „Ihr Kinderlein kommet“ nicht mehr singen

seehofer 2015München (nn) – Die CSU fordert, an Weihnachten auf das Absingen des Weihnachtsliedes „Ihr Kinderlein kommet“ zu verzichten. „In der derzeitigen Situation, in der wir mit einer riesigen Lawine von Flüchtlingen zu kämpfen haben, setzt der Text dieses Weihnachtsliedes falsche Signale“, so CSU-Chef Horst Seehofer. „Wir sind sicher, dass beide christliche Kirchen unserem Appell folgen und auf das Absingen dieses Liedes in den Weihnachtsmessen dieses Jahr verzichten werden. Es gibt ja auch noch andere sehr schöne Weihnachtslieder.“

Bild: Metropolico.org https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/

Große Koalition: Pfingsten künftig nur noch ein Feiertag

Will neue Feiertagsregelung: Thomas de Maizière

Will neue Feiertagsregelung: Thomas de Maizière

Berlin (hw) – Nun werden allmählich die ersten Finanzierungsmodelle der von den Koalitionsparteien CDU/CSU und SPD beschlossenen Maßnahmen wie Mütterrente, der Rente ab 63 und der schwarzen Null für das nächste Haushaltsjahr öffentlich. Auf Vorschlag von Innenminister Tomas de Maizière und Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel werden in Zukunft  sowohl der Oster- und Pfingstmontag als auch der zweite Weihnachtsfeiertag als gesetzliche Feiertage wegfallen. „Das ist in anderen Ländern bereits immer schon so. Insofern passen wir uns da auch nur internationalen Gepflogenheiten an“, hieß es dazu ergänzend aus dem Innenministerium. Dies sei auch mit den Vertretern der christlichen Kirchen und der Gewerkschaften so abgesprochen. Als Zugeständnis wurde eine Empfehlung an die Arbeitgeber in die Gesetzesvorlage aufgenommen, christlichen Arbeitnehmern ein Sonderrecht bei der Beantragung des Urlaubs einzuräumen. An den bereits weit im Voraus geplanten Ferienregelungen für die Schulen wird sich – vorerst – nichts ändern. „Für eine Übergangsphase werden wir die weggefallenen Feiertage als zusätzliche Ferientage aufnehmen. Aber voraussichtlich ab 2020 wird die Ferienregelung entsprechend angepasst“, bestätigte ein Sprecher des Innenministeriums.

 

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Source Flickr: Thomas de Maizière
Author Christliches Medienmagazin pro

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Weihnachtsmärkte: Im nächsten Jahr schon ab September

... geht es in Zukunft früher als gewohnt.

… geht es in Zukunft früher als gewohnt.

Nürnberg (hw) – Auch Deutschlands bedeutendster Weihnachtsmarkt wandelt seit Langem auf dem schmalen Grat zwischen Tradition und wirtschaftlicher Effizienz. Jetzt wird man in Nürnberg eine Idee umsetzten, die sicher viele Nachahmer finden wird.  Man hat sich in Nürnberg entschlossen, den weltbekannten Christkindlesmarkt im nächsten Jahr schon eine Woche nach den bayerischen Sommerferien zu starten. Dies geht aus einer Pressemitteilung des Verkehrsvereins Nürnberg hervor, die zum Ende des diesjährigen Marktes herausgegeben wurde. „Auch wenn wir, liebe Freunde unseres Nürnberger Christkindlesmarktes, wissen, dass dies zu Irritationen führen kann, teilen wir mit, dass wir uns nach reiflicher Überlegung und in Abstimmung mit allen Beteiligten, dafür entschieden haben, unserem schönen Weihnachtsmarkt, eine breitere zeitliche Plattform bereitzustellen“, heißt es in der Erklärung. Mit dieser Maßnahme solle „einerseits die Zukunft des Christkindlesmarktes gesichert“ und andererseits „für die Standbetreiber auch Erleichterung in der Planung gewährleistet“ werden. Oberbürgermeister Ulrich Maly (SPD) sieht mehr Vor- als Nachteile dabei: „Seit Jahrzehnten ist der Einzelhandel schon im September mit weihnachtlichen Artikeln präsent. Dies löst nach unseren, durch Marktanalysen gestützten, Erkenntnissen vorwiegend positive Reaktionen in der Bevölkerung aus. Deshalb sollten auch wir uns nicht verschließen, über Änderungen nachzudenken, ohne unsere Tradition über Bord zu werfen.“ Dass viele Standbetreiber bislang im Herbst auch durch andere Veranstaltungen wie Kirmessen eingebunden sind, stellt nach Auskunft des Stadtoberhaupts „überhaupt kein Problem dar. Entweder gibt es für die betroffenen Firmen die Möglichkeit der Expansion oder aber mit einer Entscheidung für den Christkindlesmarkt ein Mehr an Planungssicherheit, die wir auch durch langfristige Verträge untermauern werden“.

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Computerpanne: NSA zahlt alle Amazon-Rechnungen

 

NSA "beschenkt" Amazon-Kunden

NSA „beschenkt“ Amazon-Kunden

Fort George G. Meade/Washington (hw) – Schöne Weihnachtsüberraschung für alle alle Amazon-Kunden weltweit. Durch einen Fehler bei der Überprüfung der Amazon-Kundenkontakte wurden Zahlungen für sämtliche Bestellungen im Zeitraum vom 1.12.-21.12.2013 von einem Konto der US-Sicherheitsbehörde NSA veranlasst. Die Kunden, die bereits über Kreditkarte, Bankeinzug oder Überweisung bezahlt haben, erhalten ihr Geld zurückerstattet, da dies auf den Überweisungen der NSA entsprechend vermerkt war. Dass die Kunden ihre Waren doch noch selbst bezahlen müssen, brauchen sie nicht zu befürchten, da laut Aussagen der NSA „das Geld von uns aus Sicherheitsgründen nicht zurückverlangt werden wird“. Bei Amazon zeigte man sich „verwundert, dass unsere Kundendaten in dieser Form ausgespäht werden. Dies verstößt auch gegen unsere Sicherheitsbestimmungen. Zudem gibt es vertragliche Vereinbarungen mit den US-Behörden“, so ein Sprecher von Amazon Deutschland. Wie es genau zu dieser Panne kommen konnte, wollte von der NSA niemand beantworten. Insider vermuten, dass neben den Bestellungen und personenbezogenen Kundendaten wohl auch alle Konten durchleuchtet werden sollten.

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