Kassel (nn) – Der Bau eines Einfamilienhauses wird in Kassel künftig nicht mehr möglich sein. „Wir werden die Bauleitplanung entsprechend anpassen. Einfamilienhäuser sind nicht mehr zeitgemäß und verbrauchen zuviel Fläche. In Kassel als dynamische Zuzüglerstadt wird künftig nur noch verdichtet gebaut“, heißt es in einer Erklärung der Stadt. Die örtliche Presse zeigt sich begeistert: „Das Wohnideal vom Rama-Familien-Bausparerhäuschen mit üppig Raum zum Rasenmähen passt nicht mehr in die Zeit. Für die künftigen Zuzügler brauchen wir eine einheitliche und verdichtete Bebauung. Nur auf diese Weise kann die Existenz von Schulen, Lokalen und Geschäften gesichert werden“, so der Kommentar zu den Plänen der Stadt. Jetzt müssen nur noch die Bürger überzeugt werden. Diese zeigen aus nicht nachvollziehbaren Gründen noch wenig Verständnis für die neue Bauplanungspolitik der Stadt und sprechen in unverantwortlicher Weise gar von „Klötzen mit Ghettocharakter“. Aber auch hier gilt ja: Den Fortschritt in seinem Lauf, hält weder Ochs noch Esel auf.
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Kassel (nn) – Der Konsum von Alkohol auf dem Kasseler Weihnachtsmarkt wird verboten. Dies beschloss der Magistrat der Stadt in seiner gestrigen Sitzung. „Die Alkoholverbote um den Landgraf-Philipps-Platz (Martinsplatz) in der Innenstadt, um den Bebelplatz und die Goetheanlage im Vorderen Westen und den Wesertorplatz im Wesertor waren sehr erfolgreich. Die Beschwerden aus der Bevölkerung sind merklich zurückgegangen. Auch das subjektive Sicherheitsempfinden der Bürger hat sich wieder positiv entwickelt,“ so heißt es in einer Presseerklärung des Magistrats. Durch den Weihnachtsmarkt bestehe die Gefahr, dass der gemeinschaftliche Alkoholkonsum in Gruppen aber wieder drastisch steigen werde und die Gefahrensituationen sich wieder deutlich erhöhen werden. „Darauf müssen wir reagieren,“ so der Magistrat.