Game of Thrones: Klimawandel erfasst Westeros – schmilzt die Mauer?

Königsmund (nn) – Der Klimawandel erfasst jetzt auch Westeros. Die Maester sagen daher voraus, dass die Mauer im Norden in absehbarer Zeit schmelzen und keinen Schutz mehr vor den Weißen Wanderern bieten wird. Sie fordern Gegenmaßnahmen. Die Mehrheit der Lords lehnt dies ab. „Das Wetter ändert sich. Manchmal ist es wärmer, dann ist es wieder kälter. Außerdem gibt es ohnehin keine Weißen Wanderer.“

 

Kassel: Auto zuerst – Kehrtwende in der Verkehrspolitik auch mit personellen Konsequenzen

Kassel (nn) – In der Stadt Kassel wird es eine scharfe Kehrtwende in der Verkehrspolitik geben. Darauf verständigten sich die Spitzen der neuen, stabilen Koalition aus SPD, Grüne und den beiden Mitgliedern der aufgelösten FDP-Fraktion. „In der Verkehrspolitik sind in der Vergangenheit große Fehler gemacht worden. Diese müssen korrigiert werden“, heißt es gleich zu Beginn des Koalitionsvertrages, der mit „Auto zuerst“ überschrieben ist. Konkret genannt werden die Altmarktkreuzung, die Friedrich-Ebert-Straße und die Goethestraße. „Diese müssen in den Zustand vor dem unsinnigen Umbau zurückgesetzt werden, damit der Verkehr dort wieder fließen kann“, so die Verhandlungsführer bei der Vorstellung. „Außerdem wird der sinnlose Umbau der Wilhelmshöher Allee sofort gestoppt.  Das Geld legen wir besser in unserem Flughafen in Calden an.“ Auch die einseitige Bevorzugung der Fahrradfahrer werde eine Ende haben. Sogar die Grünen haben eingesehen, dass Kassel einfach zu bergig für das Fahrrad ist. „Deshalb werden alle Fahrradwege künftig wieder dem Verkehr zur Verfügung stehen.“ Schließlich wird es auch personelle Konsequenzen geben. „Diese neue und zukunftsweisende Verkehrspolitik ist natürlich mit Herrn Nolda nicht zu machen. Deshalb wird ihm die Zuständigkeit für die Verkehrspolitik entzogen und im Magistrat zusätzlich der Posten eines Verkehrsdezernenten geschaffen.“

Kohlenhydratdiät: Brotsorten vor dem Aussterben

Berlin (nn) – Deutschlands Bäcker schlagen Alarm: Durch den Siegeszug der sogenannten Kohlenhydratdiät sind etwa die Hälfte der in Deutschland nachgewiesenen 3000 Brotsorten vom Aussterben bedroht. „Bereits jetzt stehen die Sorten Amaranthbrot, Apfel-Ingwer-Brot, angeschobenes und ausgehobenes Brot, Bäckerbursche, Bärlauchbrot, Besenbrot, Birnenbrot, Dinkel küsst Roggen, Dinkelmalzkruste, Eurokruste, Fenchelbrot, Gallische Walnusssichel, genetztes und geschöpftes Brot, Hafer-Leinsamen-Hirsebrot, Hellas Stange, Käsekürbiskernknäcke, Salsa-Stange, Ü 50 Brot und Wirsing-Karottenbrot auf der Roten Liste der besonders zu schützenden Brotsorten. Wenn die Entwicklung so weitergeht, ist die Artenvielfalt des Brotes massiv bedroht mit unabsehbaren Folgen insbesondere für die Esskultur in Deutschland. Deshalb ist hier auch die Politik gefordert“, so der Sprecher des Bundesverbandes Deutscher Bäckerinnungen. Die Kohlenhydrat- oder nach ihrem Erfinder auch Atkins-Diät genannte Diät verspricht nachhaltiges Abnehmen durch die Nichtaufnahme von Kohlenhydraten, wie sie insbesondere im Brot vorkommen.

Trump will Gesundheitsreform jetzt per Dekret durchsetzen

Washington (nn) – Nach dem Scheitern seiner Gesundheitsreform im Kongress will Trump seine Gesundheitsreform jetzt per Dekret durchsetzen. „Ich habe im Wahlkampf versprochen, Obamacare zu ersetzen und dieses Versprechen werde ich halten. Daran wird mich der Kongress nicht hindern“, so Trump. Gleichzeitig kündigte er eine härtere Gangart gegenüber dem Parlament an: „Nicht durch Reden oder Majoritätsbeschlüsse werden die großen Fragen der Zeit entschieden – das ist der große Fehler der bisherigen Politik gewesen – sondern durch Eisen und Blut. Ein gesundes Staatswesen darf nicht zum Stillstand kommen. Und wenn der Kongress dies nicht begreift, regiere ich eben ohne ihn.“

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Kassel: Auch Straßenbahnen müssen nun Parkgebühren zahlen

Straßenbahnen dürfen  nur noch mit Parkschein durch Kassels City fahren

Kassel (hw) –  Das Ordnungsamt rief und der Magistrat reagierte unverzüglich. In der Kasseler Innenstadt tummeln sich seit geraumer Zeit Straßenbahnen und sogenannte „Regio-Trams“. Das hohe Aufkommen dieser Fahrzeuge des ÖPNV führt dabei zu teilweisem Stillstand auf Kassels Königsstraße. Den Mitarbeitern des Ordnungamts ist dieser „mehr als zähflüssige Abfluss der Verkehrsmittel“ (so heißt es in der Mitteilung an die Stadt) schon seit Längerem ein Dorn im Auge. Da die Königsstraße innerhalb der Parkzone 1 liegt, regten die Mitarbeiter an, die öffentlichen Verkehrsmittel „analog zum Individualverkehr“ zu behandeln. Weil aber auch in diesem Falle   die Nutzung von Dauerparkausweisen „rechtlich nicht zulässig“  sei (so der Magistrat der Stadt Kassel), werden nun Parkscheinautomaten in den Einfahrtszonen installiert, an denen die Fahrzeugführer/innen vor der Durchfahrt entsprechend Parkscheine lösen müssen. „Dies ist aber auch ein Beitrag, um die Attraktivität unserer Innenstadt weiter zu verbessern“, erläuterte ein Sprecher der Stadt.

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Hessen: Landtag beschließt freien ÖPNV und Bahncard 100 für alle

Wiesbaden (hw) – Die schwarz-grüne Landesregierung setzt eine bedeutende Duftmarke gegen die Feinstaubbelastung. Nachdem zunächst allen Landesbediensteten ein kostenfreies hessenweites Jobticket für den öffentlichen Nahverkehr zugesagt wurde, dürfen sich nun auch alle anderen Hessinnen und Hessen freuen. Der Landtag hat am Nachmittag in einer außerordentlichen Sitzung beschlossen, dass für die hessischen Bürgerinnen und Bürger künftig gilt: Freie Fahrt auf allen öffentlichen Strecken, egal ob Bus, Regionalzug, Straßenbahn oder ICE. „Wir freuen uns, dass wir Vorreiter für ein – im wahrsten Sinne des Wortes – besseres Klima sind“, teilte Hessens Innenminister Peter Beuth schon wenige Minuten nach dem überraschenden Beschluss auf einer Pressekonferenz mit. Auch Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir betonte, dass Hessen in Sachen Klimaschutz „von nun an die Nummer 1 in Deutschland ist“.

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Merkel und Schulz wollen Rüstungsausgaben halbieren um weltweite Hungersnot zu bekämpfen

Berlin (nn) – In einer außergewöhnlichen gemeinsamen Erklärung haben die Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und ihr Herausforderer, SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz, angekündigt, dass die deutschen Rüstungsausgaben halbiert werden und das eingesparte Geld zur Bekämpfung des Welthungers eingesetzt wird. „Alle fünf Sekunden verhungert ein Kind unter zehn Jahren, 57 000 Menschen jeden Tag, eine Milliarde sind schwerst unterernährt, und das auf einem Planeten, der vor Reichtum überquillt. Dies wird Deutschland nicht länger einfach hinnehmen, sondern hier endlich seiner Verantwortung gerecht werden“, so Merkel und Schulz. Die beiden führenden deutschen Politiker wenden sich damit gegen eine Forderung der neuen amerikanischen Administration unter Donald Trump, die eine erhebliche Steigerung der deutschen Rüstungsausgaben fordert.

Kasseler Bratwurstkrieg: Wie positionieren sich die Oberbürgermeisterkandidaten?

Ist dies die Lösung im Kasseler Bratwurstkrieg?

Kassel (nn) – Der Wahlkampf um das Amt des Kasseler Oberbürgermeisters, lange Zeit lustlos dahinplätschernd, hat endlich sein Thema bekommen: den Kasseler Bratwurstkrieg. Am Tag der Erde soll es nach dem Willen der Veranstalter – es sind Kasseler Umweltverbände – keine Bratwurst geben. Nach heftiger Kritik – das Fernsehen berichtete mehrfach, die örtliche Freiwillige Feuerwehr und der Seniorenbeirat haben beschlossen, der Veranstaltung fern zu bleiben – fordert eine Mehrheit der Stadtverordneten aus SPD, CDU und AfD in einem Eilantrag die Veranstalter auf, Bratwurst anzubieten, weil Bratwurst zur Kasseler Kultur gehöre. Welche Haltung nehmen die Kasseler OB-Kandidaten in dieser wahlentscheidenden Frage ein? Neueste Nachrichten hat sie befragt:

NN: Sollten Menschen überhaupt Bratwurst essen?
Christian Geselle (SPD): Diese Frage beantworte ich sehr gern. In meinem Zuhause ist immer auch Platz für eine Bratwurst.
Dominique Kalb (CDU): Bratwurst ist ein Grundrecht.
Eva Koch (Grüne): Wenn sie aus Tofu hergestellt wird.
Murat Cakir (Linke): Wenn sie aus einem tarifgebundenen und mitbestimmten Betrieb kommt.
Matthias Spindler (Partei): Wenn sie aus Waschbären hergestellt wird.
Dr. Bernd Hoppe (Freie Wähler): Da habe ich keinen Zweifel.

NN: Wann haben Sie zuletzt eine Bratwurst gegessen?
Christian Geselle (SPD): In meinem Zuhause esse ich häufiger Bratwurst.
Dominique Kalb (CDU): Ständig.
Eva Koch (Grüne): Ich habe noch nie eine Bratwurst gegessen.
Murat Cakir: Ich mag eigentlich keine Bratwurst.
Matthias Spindler (Partei): In meiner Heimat Bayern kennen wir dies nicht. Unsere Wurst ist weiß und wird gekocht.
Dr. Bernd Hoppe (Freie Wähler): In Wahlkämpfen esse ich täglich Bratwurst.

NN: Der Tag der Erde soll die Wertschätzung für die natürliche Umwelt stärken, aber auch dazu anregen, die Art des Konsumverhaltens zu überdenken. Die Fleischproduktion zerstört weltweit unsere Lebensgrundlage. Liegt es da nicht nahe, dass die Umweltverbände als Veranstalter am Tag der Erde auf diesen Zusammenhang hinweisen und deshalb keine Bratwurst anbieten wollen?
Christian Geselle (SPD): In meinem Zuhause muss es einen Platz für Bratwurst geben. Dies gilt auch für den Tag der Erde.
Dominique Kalb (CDU): Nein. Bratwurst gehört wie Weckewerk zu unserer Kultur und darf deshalb am Tag der Erde nicht fehlen.
Eva Koch (Grüne): Gegen eine Bio-Wurst habe ich nichts einzuwenden.
Murat Cakir (Linke): Auf diese Zusammenhänge hat ja bereits Karl Marx hingewiesen.
Matthias Spindler (Partei): Waschbären zerstören die Umwelt. Wenn man sie zur Bratwurst verarbeitet, ist dies Umweltschutz.
Dr. Bernd Hoppe (Freie Wähler): Verstehe die Diskussion nicht. Bin bisher davon ausgegangen, dass es am Tag der Erde ohnehin kein Fleisch gibt.

NN: Werden Sie am Tag der Erde auch dann teilnehmen, wenn es dort keine Bratwurst gibt?
Christian Geselle (SPD): Nein. Da muss man auch mal Rückgrat zeigen.
Dominique Kalb (CDU): Die CDU war da noch nie vertreten. Dies wird so bleiben – mit oder ohne Bratwurst.
Eva Koch (Grüne): Wir Grünen sind da immer vertreten. Dies wird so bleiben – mit oder ohne Bratwurst.
Murat Cakir (Linke): Ja. Ich hoffe aber, dass es zumindest Gyros gibt.
Matthias Spindler (Partei): Ich komme nur dann, wenn es Bratwurst aus Waschbären gibt.
Dr. Bernd Hoppe (Freie Wähler): Ich komme nur dann, wenn es nicht regnet.

Foto: Erik Kersting

 

 

 

Frieden im Kasseler Bratwurstkrieg: Fest findet auf Friedrichsplatz statt

Im sogenannten Kasseler Bratwurstkrieg kehrt Frieden ein. Der „Tag der Erde“, ein von Umweltverbänden organisiertes Fest, findet nicht wie bisher vorgesehen im Stadtteil Wolfsanger, sondern auf dem Friedrichsplatz statt. Aus Platzgründen hatten die Veranstalter in diesem Jahr keine Imbiss-Verkäufer zugelassen, die Bratwurst aus Fleisch anbieten. „Die Fläche in Wolfsanger ist einfach zu klein, um alle zu berücksichtigen“, so ein Sprecher der Umweltverbände. Nach heftiger Kritik an dieser Entscheidung griff die Stadt Kassel als Mitveranstalter ein und verlegte das Fest auf den Friedrichsplatz. „Dort haben wir für alle Platz, auch für Bratwurstverkäufer“, so ein Sprecher der Stadt.

Einreiseverbot für Muslime: Trump hebt Urteile per Dekret auf

Washington (nn) – US-Präsident Donald Trump hat per Dekret die Urteile von Bundesgerichten aufgehoben, die ihrerseits das von Trump verhängte Einreiseverbot für Reisende aus muslimischen Staaten suspendiert hatten. Gleichzeitig kritisierte er die Richter scharf. „Als Präsident schütze ich das Recht vor dem schlimmsten Mißbrauch, wenn ich im Augenblick der Gefahr kraft meines Amtes als oberster Gerichtsherr unmittelbar Recht schaffe“, so Trump. „Ich bin verantwortlich für das Schicksal der amerikanischen Nation und damit Amerikas oberster Gerichtsherr. Der wahre Präsident ist immer auch Richter. Aus meinem Amt fließt das Richtertum. Wer beides voneinander trennen oder gar entgegensetzen will, macht den Richter entweder zum Gegenpräsidenten oder zum Werkzeug eines Gegenpräsidenten und sucht den Staat mit Hilfe der Justiz aus den Angeln zu heben. Das ist eine oft erprobte Methode nicht nur der Staats-, sondern auch der Rechtszerstörung. In Wahrheit sind meine Dekrete echte Gerichtsbarkeit. Sie unterstehen nicht der Justiz, sondern sind selbst höchste Justiz.“

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