Maduro erkennt Pelosi als US-Präsidentin an – Trump empört

Der venezolanische Präsident Nicolás Maduro hat die Präsidentin des  amerikanischen Parlamentes und Oppositionsführerin, Nancy Pelosi, als US-Präsidentin anerkannt.  Er reagierte damit auf die Anerkennung des venezolanischen Parlamentspräsidenten und Oppositionsführers Juan Guaidó als Übergangspräsident Venezuelas durch US-Präsident Donald Trump. Trump reagierte auf Twitter mit wüsten Beschimpfungen sowohl Maduros als auch Pelosis.  Das amerikanische Außenministerium wies die Äußerungen Maduros als Einmischung in die inneren Angelegenheiten der USA zurück. Russland, China, Nordkorea und Kuba forderten Trump ultimativ auf, Neuwahlen für das Amt des US-Präsidenten anzusetzen. Trump kündigte eine Neuwahl des amerikanischen Parlamentes an. Eine einheitliche Stellungnahme der Europäischen Union zu dem Vorgang scheiterte am Widerstand Italiens.
Bild: Gage Skidmore from Peoria, AZ, United States of America [CC BY-SA 2.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0)], via Wikimedia Commons

 

Modeste wechselt zu Bayern – Ersatz für Wagner

Anthony Modeste wechselt zum FC Bayern München und ersetzt Sandro Wagner, der den Rekordmeister Richtung China verlässt. „Modeste passt sehr gut in unseren Kader und ist die ideale Ergänzung zu Georg Lewandowski“, so Bayern-Boss Uli Hoeneß. Auch mit der Spielberechtigung wird es keine Probleme geben. „Anders als Köln haben wir einfach die geforderte Summe nach China gezahlt“, so Hoeneß.

Koalitionskompromiss bei Tempolimit: 250 km/h

Die große Koalition aus Union und SPD hat sich auf einen Kompromiss in Sachen Tempolimit verständigt. Künftig soll auf allen Autobahnen eine Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h gelten. „Die Union wollte kein Tempolimit, wir wollten eins und so haben wir uns auf diesen tragfähigen Kompromiss zugunsten der Umwelt geeinigt“, so Umweltministerin Svenja Schulze (SPD). Auch Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) zeigte sich zufrieden: „Wir haben die Einschränkung der persönlichen Freiheit auf ein Minimum reduziert und zugleich einen wertvollen Beitrag für die Verkehrssicherheit geleistet.“

Plan B nach Abstimmungsniederlage: May bietet EU-Staaten Mitgliedschaft im Vereinigten Königreich an

Nach ihrer Brexit-Abstimmungsniederlage im britischen Unterhaus hat die britische Premierministerin Theresa May nun einen überraschenden Vorschlag gemacht. Sie bietet allen EU-Staaten die Mitgliedschaft im Vereinigten Königreich an, „auch Irland“, wie May ausdrücklich betonte. „Auf diese Weise werden sämtliche Probleme gelöst. Der freie Waren- und Dienstleistungsverkehr kann fortbestehen“, so May. Auch das Problem mit den Ausländern wäre dann gelöst. Mit der Mitgliedschaft im Vereinigten Königreich würden die EU-Bürger automatisch britische Staatsbürger. „Es gibt dann auf unserer Insel keine Ausländer mehr, sondern nur noch Briten.“
Bild: Controller of Her Majesty’s Stationery Office [OGL 3 (http://www.nationalarchives.gov.uk/doc/open-government-licence/version/3)], via Wikimedia Commons

 

„Sache der Glaubwürdigkeit“: AfD tritt zur Europawahl nicht an

Dr. Alexander Gauland, AfD

Wegen ihres Parteitagsbeschlusses, das Europäische Parlament aufzulösen, hat der Bundesvorstand der AfD beschlossen, nicht bei der im Mai stattfindenden Europawahl anzutreten. „Dies ist doch eine Frage der Glaubwürdigkeit. Wir können doch nicht beschließen, dieses Parlament aufzulösen und gleichzeitig bei der Wahl zu diesem Parlament antreten“, so Parteichef Alexander Gauland. „Dies macht keinen Sinn und ist vom Wähler auch nicht nachvollziehbar.“
Bild: (c) Deutscher Bundestag / Achim Melde

Seehofer verlangt schärfere Gesetze: Datenklau soll strafbar werden

Horst Seehofer

Nach dem Hackerangriff auf Politiker und Prominente hat Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) schärfere Gesetze gefordert. „Es kann nicht sein, dass man nach Belieben im Internet Daten sammeln kann und diese dann im Internet veröffentlicht. Das muss strafbar werden. Da auch Grüne und Sozialdemokraten betroffen sind, wird es diesmal, so hoffe ich, von dort keinen Widerstand geben und wird können die erforderlichen Gesetze schnell beschließen.“
Bild: Deutscher Bundestag/Achim Melde

„Dinner for One“ nur noch bei Netflix

Schlechte Nachricht für alle „Dinner for One“-Fans: Die Kurzkomödie über das Geburtstagsdinner der hochbetagten Miss Sophie mit ihrem Butler James wird künftig nicht mehr von der ARD ausgestrahlt, sondern ist nur noch bei Netflix zu sehen. „Die Senderechte waren abgelaufen. Bei der Neuvermarktung konnten wir im Bieterverfahren nicht mithalten. Als gebührenfinanzierter Sender haben wir da nur sehr eingeschränkte Möglichkeiten“, so ein Sprecher der ARD.
Bild: Nick Travis [CC BY-SA 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons

Trump zieht Truppen aus Europa ab – „Hitler ist besiegt“

US-Präsident Donald Trump hat auf dem Nachrichtendienst Twitter angekündigt, die amerikanischen Truppen aus Europa abzuziehen. „Hitler ist doch längst besiegt. Verstehe nicht, warum dies meine Vorgänger nicht bemerkt haben.“ Der russische Präsident Putin begrüßte die Ankündigung. „Dies ist ein richtiger Schritt hin zu einem dauerhaften Frieden in Europa.“

Bild: By Michael Vadon (Donald Trump) [CC BY-SA 2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0)], via Wikimedia Commons

 

Merkel bietet Merz Entwicklungshilfeministerium an

Nach der Ankündigung von Friedrich Merz, Mitglied im Bundeskabinett werden zu wollen, reagiert jetzt auch die Kanzlerin. Sie bietet Merz an, das Ministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung zu übernehmen. „Hier kann Friedrich Merz seinen wirtschaftlichen Sachverstand am besten einsetzen“, so die Kanzlerin. „Ich bin überzeugt, dass die wirtschaftliche Entwicklung gerade in den ärmsten Ländern sich mit der Amtsübernahme spürbar verbessern wird. Auf diese Weise bekämpfen wir zugleich eine der wichtigsten Fluchtursachen.“ Auch Merz zeigte sich zufrieden. „Das ist eine Herkulesaufgabe. Da bin ich genau der richtige Mann.“
Bild: Deutscher Bundestag/Achim Melde

Trump schlägt sich für Friedensnobelpreis vor

Der amerikanische Präsident Donald Trump hat sich für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen. „Ich habe es erreicht, dass es während meiner bisherigen Amtszeit weder mit Russland noch mit Nordkorea einen Atomkrieg gegeben hat“, so Trump auf dem Nachrichtendienst twitter. „Außerdem hat Obama ihn auch gekriegt.“
Bild: By Michael Vadon (Donald Trump) [CC BY-SA 2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0)], via Wikimedia Commons