Kassel (hw) – Um die Verbundenheit der Stadt mit dem Flugverkehr zu dokumentieren, hat die Stadtverwaltung in Kassel beschlossen, das Wappen der Stadt zu modifizieren. „Die Fliegerei war immer schon ein Erkennungsmerkmal unserer Stadt. Dies wollen wir mit dem neuen Wappen zum Ausdruck bringen. Gleichzeitig soll das Bild unseres Flughafens als wichtigster Faktor des Wirtschaftswachstums unserer Region in der Öffentlichkeit gestärkt werden“, teilte der Pressesprecher der Stadt am Abend mit. Über die nun anfallenden Kosten für die Umstellung wollte sich die Stadt „vorerst nicht äußern, da dies nachrangig ist und wir die Auswirkungen eines Imagegewinns ohnehin nicht abschließend berücksichtigen können“.
Bild: Gemeinfrei



Kassel (hw) – Der Rückzug der Fluggesellschaft Germania vom Kasseler Airport ist leichter zu verschmerzen als bisher angenommen. „Chassalla-Wings“ ist der „bewusst auf Internationalität abzielende“ Name einer kürzlich von der Stadt Kassel gegründeten Fluggesellschaft, bestätigte der Pressesprecher der Stadt. Nicht weniger als 12 Flugzeuge des Typs Airbus A 380 wird die Stadt Kassel als Hauptgesellschafter der Fluglinie einsetzen. Die ersten zwei Maschinen sollen noch in diesem Jahr von Kassel-Calden aus in die Welt geschickt werden. „Wir mussten reagieren, da immer weniger Gesellschafen die große Chance nutzen wollen, unseren Flughafen anzufliegen“, teilte der Kämmerer der Stadt Kassel unserer Zeitung auf Anfrage mit. Die Flugrouten stünden allerdings noch nicht fest, da wolle man auf „das bewährte Konzept der maximalen Flexibilität setzen“, so der Kämmerer weiter. In den letzten Monaten habe man lernen müssen, dass „in der Luftfahrt sowieso nichts planbar“ sei. Zu Fragen der Finanzierung wollte sich der Magistrat bislang nicht äußern, setzt aber darauf, dass die Stadtverordneten einer entsprechenden Änderung des Haushaltsentwurfs „selbstverständlich zustimmen“. Für den Anfang seien ohnehin nur Rundflüge über Nordhessen und Südniedersachsen geplant. „Unsere Region müssen wir erstmal an das neue Angebot gewöhnen. Da bietet sich doch an, zunächst klein anzufangen. Wenn die Flieger da sind, wird auch die Nachfrage kommen“, zeigt sich auch Oberbürgermeister Hilgen begeistert von den Plänen.
