
VW setzt auf Fast Food: Die erste Filiale hat bereits geöffnet.
Wolfsburg (hw) – Insider spekulieren nicht erst seit den jüngsten Ereignissen über wegweisende Änderungen in der Unternehmensstrategie. Nun wagt sich auch die Konzernspitze aus der Deckung. Ein Sprecher der Volkswagen AG räumte ein, „dass nach neuesten Erkenntnissen der Automobilproduktion wohl in Zukunft nicht unbedingt der größte Stellenwert eingeräumt werden kann“. Hintergrund sind die erneut herausragenden Zahlen im Absatz der werkseigenen Currywurst. Mit 6,3 Millionen verkauften Würsten hat diese Sparte im vergangenen Jahr erneut den internen Wettbewerb gegen die Fahrzeugproduktion gewonnen. „Das sind Zahlen, die wir sehr, sehr ernst nehmen müssen. Zumal auch Effektivität und der Personaleinsatz innerhalb unserer Konzernfamilie vorbildlich sind“, bestätigte auch der neue Vorstandsvorsitzende Matthias Müller. Dies seien allerdings „Überlegungen, die zur langfristigen Planung gehören. Keinesfalls planen wir, in naher Zukunft aus dem Automobilgeschäft auszusteigen“, relativierte der Konzerchef jedoch sogleich. Dass die Zukunft aber auch dem Ausbau des Fast-Food-Geschäfts gehört, belegen uns vorliegende Strategiepapiere, die eine flächendeckende Versorgung – zunächst in 50 deutschen Großstädten – mit VW-Schnellrestaurants beinhalten. Der Markenname „VolksWurst“ für die Imbiss-Kestte bedarf jedoch noch einer internen Einigung, „wenn möglich auch in Abstimmung mit unseren Aktionären“, so der Konzernsprecher.
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Köln/Hamburg (hw) – Bis heute noch ist in Deutschland und auch in den deutschsprachigen Nachbarländern der Sonntagabend „heilige“ Tatort-Zeit. Über die Jahrzehnte entwickelte sich die Krimi-Serie der ARD zu einem absoluten Kult. In allen möglichen Konstellationen wurde sich zu gemeinsamen Tatortabenden verabredet, ob privat oder im öffentlichen Raum. Damit ist nun bald Schluss. Wie WDR-Intendant Tom Buhrow telefonisch bestätigte, läuft die Tatort-Uhr zum Jahreswechsel 2016 ab: „Die ARD ist froh darüber, über Jahrzehnte dieses Krimi-Format etablieren und immer weiter ausbauen zu können. Wie sich in den vergangenen Jahren immer mehr abzeichnete, hat sich eben dieses Format trotz zunehmender Akzeptanz wohl überlebt. Dies haben wir schon im Oktober mit allen ARD-Intendanten und dem Rundfunkrat erkannt und die entsprechenden Konsequenzen gezogen.“ Hintergrund sind die zunehmend auch kritische Berichterstattung und der Wille, „auf einem gewissen Höhepunkt aufzuhören und nach neuen Perspektiven zu suchen“, so Buhrow. Aber auch der mediale Druck insgesamt sei „im Laufe der Zeit für alle Beteiligten zu groß geworden“. Alle über 2015 hinausgehenden Verträge werden, „was finanzielle Verpflichtungen angeht, selbstverständlich eingehalten“, so die offizielle Verlautbarung. Gesendet werden aber ab 2016 keine neuen Folgen mehr. Wiederholungen des Tatorts werde es aber künftig, „wenn es das Programmkonzept hergibt“ allerdings nach wie vor geben.

