documenta 14: Stadt Kassel bietet kostenlosen „Air-Shuttle“ nach Athen

Chassalla-Wings präsentiert den documenta-Shuttle

Chassalla-Wings präsentiert den documenta-Shuttle

Kassel (hw) – Nachdem sich in der nordhessischen Metropole die Gemüter nach Bekanntgabe der Ausweitung der documenta nach Athen allmählich beruhigt haben, kündigt die Stadt Kassel eine weitere Maßnahme an, um die Kritiker dieser Entscheidung ruhigzustellen. Oberbürgermeister Hilgen persönlich kündigte am Nachmittag an, alle kunstinteressierten Nordhessen mit Wohnsitz in Stadt und Landkreis Kassel kostenlos nach Athen und zurück zu befördern. Die stadteigene Fluggesellschaft „Chassalla-Wings“ wird ihre gesamte Flotte für den Shuttle-Service nach Athen zur Verfügung stellen. „Bis zum Beginn der documenta wird der Bau der zweiten Startbahn, die auch für unsere A380 geeignet ist, abgeschlossen sein. Und bis 2017 werden uns dann auch alle zwölf in Auftrag gegebenen Maschinen zur Verfügung stehen. So können wir Athen im Stundentakt anfliegen“, teilte das Kasseler Stadtoberhaupt mit. Finanziert wird dieses „dicke Dankeschön an die Bürger“ nach Auskunft des Magistrats  aus den Gewinnen der Flughafen GmbH und des Hessentages 2013. Auch für den in Kassel stattfindenden Teil der documenta 14 gebe es bereits Pläne, den Standort Kassel in Kooperation mit „Chassalla-Wings“ und anderen namhaften Fluggesellschaften „weltweit zum Schnäppchenpreis anzufliegen“, so Hilgen. Gleichzeitig forderte der engagierte Oberbürgermeister und Kulturdezernent die Kasseler Gastronomen und Hoteliers auf, sich „ebenfalls mit günstigen Preisen und kreativen Aktionen als attraktiv für die Kunstinteressierten aus aller Welt zu präsentieren.“

 

 

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HSV: Doppelspitze Netzer/Delling kommt – van der Vaart und Adler in Trainingsgruppe 2

Vertritt den HSV nach außen: Gerhard Delling

Vertritt den HSV nach außen: Gerhard Delling

Hamburg (hw) – Der neue Manager des Hamburger Sportvereins, Peter Knäbel, bekommt, gerade erst frisch im Amt, zwei prominente Vorgesetzte. Das ehemalige Moderatoren-Duo Günter Netzer/Gerhard Delling, das durch seine geistreichen und unterhaltsamen Länderspielanalysen einem breiten Publikum bekannt wurde, wird gemeinsam die Geschicke im operativen Geschäft des HSV führen. „Selbstverständlich in gutem Einvernehmen und auf kollegialer Ebene“, wie Gerhard Delling, derzeit noch in Diensten der ARD, erläuterte. Netzer wird vorwiegend für den geschäftlichen Bereich und die Kaderzusammenstellung zuständig sein. Delling übernimmt die Verantwortung für den gesamten Bereich Öffentlichkeitsarbeit, Marketing und Presse. Der Vorstandsvorsitzende Dietmar Beiersdorf zeigte sich hocherfreut: „Das bringt wieder richtig Leben in den Verein. Und Kompetenz natürlich auch. Ein echter Glücksgriff.“ Gerhard Delling äußerte sich gewohnt selbstironisch: „Man muss ein sinkendes Schiff ja erst mal betreten haben, um es dann als Letzter verlassen zu können. Aber Spaß beiseite, Herr Netzer und ich werden den schlingernden Kahn schon auf Kurs bringen, ich sag‘ mal ‚Volle Kraft voraus‘.“ An die nun rauere Luft werden sich als erstes Torwart René Adler und Publikumsliebling Rafael van der Vaart gewöhnen müssen. „Als erste Maßnahme, um auch mal Reizpunkte zu setzen, habe ich die beiden fürs Erste der Trainingsgruppe 2 zugeteilt“, bestätigte der neue Sportchef Günter Netzer mit einem breiten Grinsen.

Und er nach innen: Günter Netzer

Und er nach innen: Günter Netzer

 

 

Bilder:

Delling: Michael Kranewinkel

Netzer: Christophe95

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VfB Stuttgart: Magath tritt Bobic-Nachfolge an

Wider "daheim": Felix Magath

Wieder „daheim“: Felix Magath

Stuttgart (hw) – Bisher gaben sie sich gewissermaßen die Klinke in die Hand. Schon zweimal beerbte Stuttgarts Trainer Armin Veh den Fußball-Strategen Felix Magath als Übungsleiter (in Stuttgart und Wolfsburg). Nun sind sie endlich vereint. Wie am Abend bekannt wurde, unterschrieb Magath als Nachfolger des am Mittwoch entlassenen Sportdirektors Fredi Bobic. Gleichzeitig wird Magath dem Vorstand angehören und auch das Finanzressort übernehmen. Magath, derzeit beim FC Fulham beurlaubt, freut sich „riesig auf diese spannende Aufgabe“, wie er sich am frühen Abend gegenüber den Neuesten Nachrichten äußerte. Präsident Wahler präsentierte den Medienvertretern stolz den bis 2020 laufenden Vertrag und zeigte sich in seiner kurzen Ansprache „überglücklich“. Damit wird wohl nun endlich Ruhe bei den in den letzten Monaten arg gebeutelten Schwaben einkehren. Auch Armin Veh zeigte sich begeistert: „Ich wollte immer schon mal mit Felix zusammenarbeiten. Und ich bin mir sicher, dass wir nach der Winterpause einen Kader haben werden, der uns bei Verletzungspech keine Sorgen bereiten wird.“ In der Tat kündigte Magath, der in Branchenkreisen auch gerne „Shopping-King“ genannt wird, an, dass er „im Winter nochmal kräftig auf dem Transfermarkt zuschlagen“ werde. Wie gerufen kommt da wohl, dass der Kabinentrakt in der Winterpause auf die doppelte Größe ausgebaut wird. Dies sei aber ein Vorhaben, das noch Magaths Vorgänger Fredi Bobic auf den Weg gebracht habe, heißt es dazu aus der Pressestelle des VfB.

 bayern nationalmannschaft

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Kriegsgebiete: Tagesspiegel-Redakteure drängen an die Front

Tapferer Kämpfer: Harald Martenstein

Tapferer Kämpfer: Harald Martenstein zieht mit  seinem Chefredaktur in den Krieg

Berlin (hw) – „Der Bundespräsident hat uns den Weg gewiesen.“ Mit diesen Worten begann Tagesspiegel-Chefredakteuer Stephan-Andreas Casdorff eine Pressekonferenz in eigener Sache. Und dann wurde es still in der Halle 15.2 des Internationalen Congress Centrums (ICC). Casdorff weiter: „Wir, das sind mein alter Kamerad Harald Martenstein und ich, haben uns entschieden, unsere langjährige militärische Erfahrung nun in den Dienst der guten Sache zu stellen. Deshalb werden wir uns anbieten, im Irak bzw. der Ukraine mitzukämpfen. Gleichzeitig gebe ich die Empfehlung – dies wird ausdrücklich keine dienstliche Anweisung sein – an unsere Mitarbeiter, diesem Beispiel zu folgen.“ Wirklich überraschen dürfte diese Entscheidung allerdings nur Außenstehende. Denn sowohl Casdorff als auch Martenstein galten schon in ihrer frühen Jugend als tapfere junge Männer, die im Erwachsenenalter ihre ganze Kraft der deutschen Bundeswehr und der Verteidigung ihres Vaterlandes widmeten. Und schließlich und endlich diente ihnen auch der „Umweg über den Journalismus“ (Martenstein) stets als Plattform, um für und mit Deutschland Verantwortung für die ganze Welt zu übernehmen.

 

 

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Schalke: Sponsor verlangt Umbenennung – Gazprom Herne 04

Bald die Heimat von Gazprom Herne 04

Bald die Heimat von Gazprom Herne 04

Gelsenkirchen/Moskau/Herne (hw) – Auf Schalke geht eine Ära zu Ende. Der Traditionsklub wird spätestens zur nächsten Saison unter neuem Namen an den Start gehen. Das russische Unternehmen Gazprom, Hauptsponsor der „Knappen“, möchte den neuen deutschen Hauptstandort in Herne angemessen positionieren. Dazu gehört auch, dass sich der Bundesligaverein und seine Fans an einen neuen Namen gewöhnen müssen. „Wir investieren erheblich in unseren neuen Verwaltungssitz in Herne. Und da wird es Zeit, dass sich auch unser Engagement für Schalke 04 auszahlt. Dieser Verein liegt unserem Unternehmen sehr am Herzen. Und umgekehrt ist dies wohl auch so. Deshalb gehen wir davon aus, dass sich unsere Freunde freuen, gemeinsam mit uns neue Wege zu gehen“, teilte ein Sprecher des Unternehmens mit. „Wir freuen uns sehr darüber, dass Gazprom sich nun sehr, sehr langfristig an unseren Verein binden wird. Unser Haupterkennungsmerkmal 04 wird uns ja erhalten bleiben. Insofern glaube ich, dass unsere Fans diesen weg auch mitgehen werden“, äußerte sich Schalkes Finanzvorstand Peter Peters. Da es sich bei Gazprom nicht um einen Produktnamen handelt, wird es bei der Namensgebung keine Probleme geben, wie auch auf Nachfrage von DFB und DFL bestätigt wurde. Ob dies künftig auch mehr Geld in die Kassen des deutschen Meisters von 1958 spülen wird, dazu wollte sich bisher keiner der Beteiligten äußern.

 

 

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EM-Quali: Ab jetzt nur noch im Pay-TV

Auch für seine Tore muss der Fan in der EM-Qualifikation zahlen: Thomas Müller

Auch für seine Tore muss der Fan in der EM-Qualifikation zahlen: Thomas Müller

Köln/Luxemburg (hw) – Das dürfte die meisten Fußballfans überraschen, wenn nicht schockieren. Das erste Qualifikationsspiel der deutschen Nationalmannschaft war das Einzige, das im Free-TV übertragen wurde. War bisher nur geplant, die HD-Version im Internet kostenpflichtig zu übertragen, hat der Privatsender nun eine Lücke im Vertrag genutzt, alle Spiele ab dem zweiten Spieltag der Qualifikation nur noch kostenpflichtig zu übertragen. „Offensichtlich stehen uns da mehr Möglichkeiten offen, unsere Kosten zu decken, als bisher angenommen. Und da sehen wir uns in der Pflicht, diese Möglichkeiten auch auszuschöpfen“, bestätigte ein Sprecher des Unternehmens. Ab dem nächsten Spieltag wird RTL also in Kooperation mit dem Bezahlsender SKY für die Übertragungsdauer auf dessen Kanäle „switchen“: Wer also kein SKY-Abo hat, wird auch auf RTL die Spiele nicht sehen können. Allerdings bietet RTL ab sofort den „Quali-Decoder“, der nach Angaben des Senders auch für Analog-Nutzer kompatibel ist, zur Verfügung. Für eine Einmalzahlung von 69,90,- Euro vermietet RTL das Gerät inklusive der Nutzungsrechte für die EM-Qualifikation.

Bild: Steindy (talk) 14:25, 27 June 2011 (UTC)  This file is licensed under the Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported, 2.5 Generic, 2.0 Generic and 1.0 Generic license.

Kassel-Calden: Chassalla Wings fliegt bereits ab Oktober täglich nach Paderborn – Wohlfühl-Weekend für 700 Euro

Von Kassel geht es bald täglich nach Paderborn

Von Kassel geht es bald täglich nach Paderborn

Kassel (hw) – Nun startet Chassalla Wings doch schon früher als geplant durch. Wollte man sich eigentlich vorerst nur auf das Rundflüge-Geschäft beschränken, drängt die stadteigene Fluggesellschaft doch schon zeitnah in den heiß umkämpften Markt. Damit versprechen sich die Nordhessen einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil. „Besonders stolz sind wir auf das Wochenendangebot. Wir sind die ersten, die das Wohlfühl-Weekend in Paderborn im Angebot haben. Das ist ein ausgesprochen attraktives Paket. Unsere Marktforscher haben herausgefunden, dass nahe Ziele weitaus gefragter sind als Fernreisen“, teilte die Pressestelle von Chassalla-Wings mit. Geplant ist, freitags um 17.00 ab KSF nach Paderborn zu fliegen. Dort erwartet die Wohlfühl-Touristen ein buntes und hochklassiges Angebot in einem Paderborner Hotel der Luxusklasse. Und pünktlich um 17.00 wird es denn auch sonntags zurück in nordhessische Gefilde gehen. Für günstige 700 Euro soll diese Reise „für jedermann erschwinglich“ (lt. Flyer) ins Programm genommen werden. Kleiner Wermutstropfen: Da die Voraussetzungen für einen Betrieb mit der A 380 noch nicht erfüllt sind, geht es vorerst nur mit kleineren Maschinen ins Lippische. Deshalb werden die Kasseler Newcomer zunächst mit den Kollegen von Germania kooperieren, die aber „ein bewährter und uns ohnehin freundschaftlich verbundener Anbieter sind“, so die Aussage aus der Chassalla Wings-Zentrale. Dafür dürfen sich die KSF-Fluggäste auf die erste tägliche Flugverbindung freuen. Denn geflogen wird nicht nur zu den Wohlfühl-Weekends. „Jetzt haben wir endlich richtig Linienverkehr“, freut sich auch die Geschäftsführung des Kasseler Flughafens.

 

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Bundeswehr: Präsident Gauck meldet sich freiwillig zum Kriegsdienst – von der Leyen zollt „höchsten Respekt“

Joachim_Gauck_6Berlin (hw) – Nun will er vorangehen. Bundespräsident Joachim Gauck teilte am Rande der Gedenkfeier zum Beginn des zweiten Weltkriegs in Danzig mit, dass es nun an der Zeit sei, etwas nachzuholen, was ihm bisher verwehrt geblieben war. „Aufgrund meines Theologiestudiums musste ich zum Glück keinen Dienst in der NVA leisten. Und nach der Wende ließen es meine Ämter nicht zu, mich militärisch ausbilden zu lassen. Aber nun, angesichts der verheerenden Lage mit vielen Brennpunkten in der Welt, sehe ich es als meine Pflicht an, auch meinen Beitrag zu leisten. Deshalb habe ich die Bundesministerin der Verteidigung persönlich gebeten, mir die Grundausbildung in der Bundeswehr zu ermöglichen.“ Damit will der Bundespräsident laut einer weiteren Pressemitteilung aus dem Bundespräsidialamt gewährleisten, dass er „persönlich, mit der Waffe in der Hand die Verantwortung der deutschen Nation in der Welt übernehmen kann“. Ministerin Ursula von der Leyen zeigte sich „tief beeindruckt von dieser konsequenten Haltung. Da kann ich nur meinen höchsten Respekt zollen“. Laut Aussagen aus dem Verteidigungsministerium wird Joachim Gauck bereits am 1. Oktober in einer streng geheim gehaltenen Einheit mit der Grundausbildung beginnen.

 

 

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EU: Autos dürfen maximal noch 150 PS haben – Tempolimit 100 auf Autobahnen kommt

PS-starke Autos haben in Europa keine Zukunft mehr.

PS-starke Autos haben in Europa keine Zukunft mehr.

Brüssel (hw) – Nachdem in EU-Ländern seit dem 1.9.2014 nur noch Staubsauger mit maximal 1600 Watt Leistung in den Handel kommen dürfen, müssen sich nun die Autofahrer umstellen. Ab 1.Januar 2015 dürfen EU-weit nur noch Autos mit höchstens 100 kW (149,56 PS) zugelassen werden, schrittweise soll diese Höchstgrenze in den nächsten zehn Jahren auf 40 kW (54,38 PS) gesenkt werden. „Diese Maßnahme erfolgt aus einem ganzen Bündel an Gründen“, teilte ein Sprecher der EU-Kommission mit. Dazu zählen nach Angaben der Kommission u. a. die Senkung des Energieverbrauchs und des CO2-Ausstoßes, weniger Lärmbelästigung und nicht zuletzt mehr Verkehrssicherheit und weniger Tote und Verletzte. „Da liegen uns eindeutige Studien vor. Deshalb können wir gar nicht anders, selbst wenn wir wollten. Außerdem sind auch mit kW-“schwachen“ Autos auf dem heutigen Stand der Technologie ausgesprochen leistungsstarke Motoren machbar“, so der EU-Sprecher. Aber auch für die bereits zugelassenen PS-Riesen gibt es keinen unbegrenzten Freibrief. Nach einer Übergangsfrist von fünf Jahren müssen alle gedrosselt werden oder verlieren ihre Zulassung, mit mehr als 200 kW (271,92 PS) darf schon ab Januar 2016 kein Auto mehr auf den EU-Straßen rollen. Und auch mit der unbegrenzten Raserei auf Deutschlands Autobahnen ist es ab 2016 vorbei. EU-weit gilt dann ein Tempolimit von 100 km/h auf allen Autobahnen, was besonders von Bundeskanzlerin Angela Merkel gelobt wurde. Sie äußerte sich mehr als zufrieden: „Höchste Zeit, dass Schluss ist mit dieser PS-Gigantomanie. Und für ein Tempolimit war ich ja schon immer, wie Sie alle wissen. Ich sehe in den Beschlüssen in erster Linie auch eine Chance für unsere Wirtschaft und betone auch gerne noch einmal, dass gerade die BRD hier als ökologischer Vorreiter bezeichnet werden muss.“

 

Bild: order_242 from Chile   This file is licensed under the Creative Commons Attribution-Share Alike 2.0 Generic license

Nach Aus für BER (2): „Bolle-World“ kommt – der größte Freizeitpark der Welt

Das große Vorbild Disney World soll von der "Bolle-World" noch übertroffen werden.

Das große Vorbild Disney World soll von der „Bolle-World“ noch übertroffen werden.

Berlin (hw) – Noch prägen die Baumaschinen das Bild. Noch sieht es nach Flughafen-Baustelle aus. Allerdings sind viele Firmen schon kurz nach Bekanntgabe des Aus für den Flughafen schon im Abmarsch. Andere werden bleiben, für den Fall, dass sie bei der neuen Ausschreibung den Zuschlag erhalten. Der Noch-BER-Chef Hartmut Mehdorn ließ zur Zukunft des Areals heute die Katze aus dem Sack: Auf dem Gelände wird künftig die „Bolle-World“ beheimatet sein. „Es hat sich ein Investor gefunden, der bereit und in der Lage ist, einen Großteil der bereits fertiggestellten Gebäude und der Infrastruktur zu übernehmen. Dies hilft natürlich, dabei, die Verluste so gering wie möglich zu halten“, teilte Mehdorn den zahlreichen nationalen und internationalem Medienvertretern mit. Der US-Amerikaner Joe Park jr., der bereits einige ähnliche Großprojekte in den Vereinigten Staaten, Kanada, China und einigen südamerikanischen Ländern realisiert hat, erhielt den Zuschlag für dieses ambitionierte Vorhaben und stellte sich auch gleich selbst der Presse: „Wir freuen uns, dass wir nun endlich auch in Europa einen Standort gefunden haben, der den Dimensionen unserer Freizeit- und Erlebnisparks entspricht. Ich denke, Berlin, Deutschland, nein, ganz Europa kann sich freuen.“ In der Tat wird die „Bolle-World“ alles übertreffen, was der Mitteleuropäer bisher gewohnt war. Nicht weniger als 24 Achterbahnen, 80 Themenbereiche, div. Magnetschwebebahnen, eine alpine Skihalle mit 4 Pisten und 16…… Flugsimulatoren (!) wird es u. a. geben. Auch eine vollklimatisierte Beach-Area mit Brandung und Surf- und Segelzonen sind geplant. Über die bereits entstandene Infrastruktur sei man „sehr froh“. Die hauseigene Flug- und Reisegesellschaft „Bolle-Air“ soll nämlich Gäste aus der ganzen Welt herbeifliegen, die in den vorgesehenen 50 Hotels von der Mittel- bis zur Luxusklasse untergebracht werden.

Bild:

Walt Disney World Gallery Photo

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