Neueste Studie: Kleopatra war ein Mann

6195067365_2ff60b9d91_zAlexandria/Rom (nn) – Ein wesentliches Kapitel der antiken Geschichte muss wohl neu geschrieben werden: Neuste Forschungsergebnisse legen nahe, dass Kleopatra ein Mann gewesen ist. So jedenfalls lässt sich eine knapp fünftausendseitige Habilitationsschrift zusammenfassen, die nicht nur den aktuellen Forschungsstand zu Kleopatra VII. umfassend referiert, sondern diesen auch mutig fortentwickelt. Das geradezu sensationelle Forschungsergebnis wird ganz wesentlich damit belegt, dass weder Gaius Julius Caesar noch Marcus Antonius die angebliche Schönheit Kleopatra geheiratet haben. Das Römische Recht verbot noch die Ehe gleichgeschlechtlicher Partner. Auch die Kinderlosigkeit dieser drei erscheint jetzt in einem besonderen Licht.

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Hamburg: Einigung im Streit um Rote Flora

Elbphilharmonie: Die "Rote Flora" wird mit einer Filiale hier einzien

Elbphilharmonie: Bald auch zweite Heimat der  „Roten Flora“

Hamburg (hw) – Die weihnachtliche Stimmung hat wohl mit zu einer überraschenden Wende im Streit um die Zukunft der Roten Flora beigetragen. Ein unerwarteter Schulterschluss wurde heute Abend auf einer kurzfristig einberufenen Pressekonferenz bekanntgegeben. Vertreter der Stadt, angeführt vom Ersten Bürgermeister Olaf Scholz, der Polizei und der linken Szene um das Kulturzentrum reichten sich die Hand. Geplant ist nun, dass die Stadt das Haus, in dem das Stadtteilkulturzentrum seit 1989 untergebracht ist, zurückkauft und der Initiative zur Verfügung stellt. Mit Fertigstellung der Elbphilharmonie – derzeit ist die Eröffnung im Jahr 2017 geplant –   sollen der Roten Flora dann noch etwa zusätzlich 3000 min dem Konzerthaus zur Verfügung gestellt werden. Vorausgegangen war diesen Ergebnissen ein „kurzer, aber intensiver und fruchtbarer Austausch und ein Aufeinanderzugehen der Beteiligten“, so Bürgermeister Olaf Scholz sichtlich erleichtert. „Wir haben eine sehr gute Lösung für alle Seiten gefunden. Gleichzeitig haben wir auch unser Unverständnis und unser Bedauern über das brutale Auftreten einiger weniger gewaltbereiter Chaoten, die sich unter unsere Leute gemischt hatten,  zum Ausdruck gebracht“, teilte ein Sprecher der Kultureinrichtung mit. Auch die Polizei, auf deren Seite 120 Beamte bei den letzten Ausschreitungen verletzt wurden, zeigte sich versöhnlich. „Wir haben nicht nur während der letzten Demonstration – vielleicht aufgrund falscher Einschätzung der Situation – zum Teil das Maß verloren. Ich denke, in den letzten 30 Jahren sollten wir eigentlich genügend gelernt haben, um gezielter mit Deeskalationsstrategien zu agieren. Für die teilweise übertriebene Härte unserer Beamten bei ihrem Einsatz am 21.12. möchten wir uns vielmals entschuldigen“, so ein Polizeisprecher. Innensenator Michael Neumann war „überglücklich, dass hier in unserer wunderbaren Stadt wohl nun endlich wieder Frieden herrscht“.

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Computerpanne: NSA zahlt alle Amazon-Rechnungen

 

NSA "beschenkt" Amazon-Kunden

NSA „beschenkt“ Amazon-Kunden

Fort George G. Meade/Washington (hw) – Schöne Weihnachtsüberraschung für alle alle Amazon-Kunden weltweit. Durch einen Fehler bei der Überprüfung der Amazon-Kundenkontakte wurden Zahlungen für sämtliche Bestellungen im Zeitraum vom 1.12.-21.12.2013 von einem Konto der US-Sicherheitsbehörde NSA veranlasst. Die Kunden, die bereits über Kreditkarte, Bankeinzug oder Überweisung bezahlt haben, erhalten ihr Geld zurückerstattet, da dies auf den Überweisungen der NSA entsprechend vermerkt war. Dass die Kunden ihre Waren doch noch selbst bezahlen müssen, brauchen sie nicht zu befürchten, da laut Aussagen der NSA „das Geld von uns aus Sicherheitsgründen nicht zurückverlangt werden wird“. Bei Amazon zeigte man sich „verwundert, dass unsere Kundendaten in dieser Form ausgespäht werden. Dies verstößt auch gegen unsere Sicherheitsbestimmungen. Zudem gibt es vertragliche Vereinbarungen mit den US-Behörden“, so ein Sprecher von Amazon Deutschland. Wie es genau zu dieser Panne kommen konnte, wollte von der NSA niemand beantworten. Insider vermuten, dass neben den Bestellungen und personenbezogenen Kundendaten wohl auch alle Konten durchleuchtet werden sollten.

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Datenschutzbeauftragte: Datenschutz muss Sicherheit schaffen

9575157140_11eef3e9f9_cBerlin (nn) – Die neue Datenschutzbeauftragte der Bundesregierung, Andrea Voßhoff, hat die zentrale Aufgabe des Datenschutzes in unserer Gesellschaft betont. „Datenschutz ist sehr wichtig. Allerdings darf er nicht zu Täterschutz führen. Es ist die vornehmste Aufgabe des Staates, Straftaten aufzuklären und damit die Menschen vor den Tätern zu schützen. Datenschutz darf die Strafverfolgung nicht behindern und muss Sicherheit schaffen“, so Voßhoff. Zudem müsse berücksichtigt werden, dass die Menschen zunehmend ihre persönlichen Daten freiwillig offenbaren, insbesondere in sogenannten sozialen Netzwerken. „Warum sollten sie ihre Daten dann nicht auch dem Staat zur Verfügung stellen? Hier hat sich im Bewusstsein erkennbar einiges verändert. Dies hat natürlich auch Folgen für den Datenschutz. Wir können jetzt Fehlentwicklungen der letzten Jahre korrigieren und überflüssige Beschränkungen des Staates, hervorgerufen durch eines falsches Verständnis des Datenschutzes, abbauen.“

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Stadt Kassel gründet Fußball GmbH

Stadt Kassel engagiert sich nun für Profifussball

Stadt Kassel engagiert sich nun für Profifussball

Kassel (hw) – Mit großen Schritten soll es in Kassel nun bald in Richtung dritte Liga und mittelfristig in die Bundesliga gehen. Dies sind die ehrgeizigen Ziele, die sich die Kasseler Fußball GmbH bei ihrer Gründung gesetzt hat. „Es kann nicht angehen, dass wir hier in der Region auf der Stelle treten, was den Profi-Fußball anbelangt. Da wir inzwischen genug finanzielle Ressourcen geschaffen haben, wollen wir uns mit dieser GmbH beim KSV Hessen einbringen. So können wir hoffentlich schon im Winter zahlreiche Neuverpflichtungen von Spielern aus der ersten und zweiten Liga vermelden“, teilte der Sprecher der Stadt mit. Dass dies mit Auflagen des türkischen Erstligisten Galatasaray Istanbul, der ein Nachwuchsinternat in Kassel eröffnen möchte, zusammenhängt, wies man von Seiten der Stadt zurück: „Wir treffen unsere Entscheidungen immer unabhängig von Dritten, so auch in diesem Fall“, hieß es hierzu auf Nachfrage. Die Stadt Kassel wird zu 70% an der GmbH beteiligt sein, 30% werden von den Städischen Werken übernommen. In der ersten Jahreshälfte werden dem in Schieflage geratenen Regionalligisten etwa 30 Mio. Euro zur Verfügung gestellt. Die Stadt gibt an, dass man  insbesondere durch die Gewinne aus dem Hessentag und den positiven Effekten durch den Flughafen-Neubau in eine „insgesamt sehr erfreuliche finanzielle Situation“ gekommen sei.

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Herkules bekommt eine Hose

herkules hose1Kassel/Wiesbaden (nn) – Die Blöße des Herkules wird künftig durch eine Hose bedeckt. Darauf verständigten sich die Vertreter der schwarzgrünen Koalition in Wiesbaden. „Durch den Weltkulturerbestatus hat sich die kulturelle Zusammensetzung der Besucher des Bergparkes verändert. Wir wollen Rücksicht auf die Gefühle weitgereister und andersgläubiger Menschen, insbesondere andersgläubiger Frauen, nehmen. Die Scham des Herkules wird deshalb künftig bedeckt sein“, erklärte Tarek Al-Wazir. „Dies sei jedenfalls besser, als die Herkulesfigur ganz zu entfernen“, kommentierte Volker Bouffier den schwarzgrünen Kompromiss. In Kassel stößt die Übereinkunft aus Wiesbaden auf ein geteiltes Echo. Während CDU und Grüne von einer überfälligen Entscheidung sprachen, wurde sie von der SPD scharf kritisiert. „Wem der Herkules so nicht gefällt, der kann ja weg bleiben“, hieß es dort.

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Deutsche Post schafft Briefträger ab

Gehört bald der Vergangenheit an

Gehört bald der Vergangenheit an

Bonn (nn) – Die Deutsche Post AG wird die Briefzustellung in Deutschland einstellen. „Die Zustellung der Briefe in jeden einzelnen deutschen Haushalt durch einen Briefträger ist weder zeitgemäß noch auf Dauer finanzierbar“, teilte ein Sprecher des Konzerns nach einer gemeinsamen Sitzung von Vorstand und Aufsichtsrat mit. „Die Briefe werden künftig sieben Werktage in den jeweils zuständigen Postfilialen aufbewahrt und können dort von den Empfängern abgeholt werden. Auf diese Weise sind wir in der Lage, die Erhöhung des Briefportos auf 95 Cent zu begrenzen“, so der Sprecher weiter. Probleme bei der Umsetzung der Pläne in einer immer älter werdenden Gesellschaft sieht die Post nicht. „Gerade für Rentner ist doch ein täglicher kleiner Spaziergang zur nächstgelegenen Postfiliale nicht nur körperlich ertüchtigend, sondern auch eine willkommene Abwechslung. Und es besteht die Möglichkeit eines Zubrotes, wenn man die Briefe der Nachbarn mitnimmt.“

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Helmpflicht bei Krippenspiel

8256755349_549a826323_zBerlin (nn) – Das Bundesinnenministerium hat darauf hingewiesen, dass bei den Darstellern der Krippenspiele eine Helmpflicht besteht, sofern diese während der Vorstellung von Tieren getragen werden, deren Widerristhöhe 40 cm übersteigt. Die Helmpflicht bestehe bereits seit einigen Jahren. „In diesem Jahr werden wir aber erstmals Kontrollen durchführen, um Unfällen vorzubeugen“, so ein Sprecher des Ministeriums. Ästhetische Beeinträchtigungen sehe er nicht. „Es gibt doch auch sehr schöne Helme. Und man darf nicht verkennen, dass die Helme der Sicherheit dienen.“

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Hessen: Schwarz-Grün beschließt besseres Wetter

In Hessen wird es künftig kein schlechtes Wetter mehr geben

In Hessen wird es künftig kein schlechtes Wetter mehr geben

Wiesbaden/Schlangenbad (nn) – Immer mehr zeigt sich, dass die erste schwarz-grüne Koalition auf Landesebene in jeder Hinsicht wegweisend ist: Nach der gemeinsamen Vereinbarung, dass der neugebaute Regionalflughafen Kassel-Calden künftig weniger Defizite erwirtschaftet, haben die Koalitionäre nunmehr besseres Wetter für alle Hessen beschlossen. Zu diesem Zweck wird eine neue Landesbehörde eingerichtet, die nach Anhörung eines Beirates das Wetter festlegen wird. Dem Beirat werden Vertreter der Landesregierung, der Arbeitgeber, der Mieter, der Arbeitnehmer, der Beamten, der Bauern, der Touristik, der Lehrer, der Sportvereine, der Kirchen, der Universitäten, der Musik, der Museen, der Theater, der Kommunen, der Autofahrer, der Radfahrer, der Volkshochschulen, der Umweltschutzverbände, der Industrie- und Handelskammern, der Handwerkskammern, der freien Berufe, der Vertriebenen, der freien Wohlfahrtspflege, der Eltern, der Frauen, der Ausländer, der Europa-Union, des Freien deutschen Hochstifts, der Jäger und der Parteien angehören. „Dadurch ist sichergestellt, dass die unterschiedlichen Interessen im Beirat durch praktische Konkordanz zum Ausgleich gebracht werden und wir in Hessen endlich ein Wetter erhalten, das von allen akzeptiert wird“, erläuterten die beiden beiden Verhandlungsführer, Volker Bouffier und Tarek Al-Wazir.

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