Demokratie in Gefahr? – Immer mehr Nichtwähler auch unter den Vorschulkindern

Berlin (hw) Einen besorgniserregendenBussi_Bär_Kindertagesstätte_Erfurt-Gispersleben Trend macht die Bundesregierung innerhalb der Gruppe der Nichtwähler aus. Zeichnete sich schon seit Längerem ab, dass unter den schulpflichtigen Kindern und Jugendlichen so gut wie niemand an die Wahlurnen zu bringen war, setzt sich diese bedenkliche Tendenz wohl auch besonders bei den Kita -Kindern durch: „Wir beobachten das mit Sorge: Gerade die Kinder im Vorschulalter hätten allen Anlass zur politischen Beteiligung“, heißt es aus dem Familienministerium. In den hessischen Kommunen hingegen scheint die Welt noch in Ordnung. Kassels Oberbürgermeister Hilgen kann diesen Trend nicht bestätigen: „Bei uns sollte das aufgrund unserer Bürgernähe kein Problem darstellen.“

 

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Studie: Erstwähler immer jünger

Berlin (hw) Erstaunliche Entwicklung: 512px-Wahllokaleiner vom Bundesinnenministerium in Auftrag gegebenen Studie zufolge werden die Erstwähler immer jünger. Lag das Durchschnittsalter bei der Bundestagswahl 1972 noch bei über 21 Jahren, so ist bis 2013 ein Absinken auf 18,6 Jahre festzustellen. Besonders auffällig sei nach Aussage des beauftragten Instituts eine „sprunghafte Entwicklung zwischen 1972 und 1976“. Die Ursache hierfür sei bisher ungeklärt, das Bundesinnenministerium will hierzu aber noch „eine gesonderte Untersuchung“ durchführen lassen. „Insgesamt“, so ein Sprecher des Ministeriums, „führen wir das sinkende Durschnittsalter auf die Zunahme neuer und schnellerer Technologien und Medien zurück.“

 

 

 

 

 

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Sammer fordert Rücktritt von Hoeneß und Rummenigge

München (nn) – Der Streit beim FC Bayern München eskaliert. NachdemMatthias_Sammer_2725 Sportvorstand Matthias Sammer nach dem Sieg gegen Hannover die Einstellung der Mannschaft gerügt hatte, wurde er seinerseits von Bayern-Präsident Uli Hoeneß und Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge attackiert und sogar  zum Rapport bestellt. Sammer geht jetzt in die Offensive und fordert den Rücktritt beider: „Der 3:0 Erfolg gegen Moskau geht auf mein Konto. Mit einer Leistung wie gegen Hannover hätten wird doch gegen Moskau hoch verloren. Hoeneß und Rummenigge müssen endlich erkennen, dass sie den FC Bayern und nicht irgendeinen Loser-Verein repräsentieren. Dienst nach Vorschrift genügt hier nicht. Dies gilt auch für die Spitze des Vereins. Wenn sie ihre Berufsauffassung nicht deutlich korrigieren, sind sie auf ihren Positionen nicht mehr zu halten.“

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Olympia-Bewerbung: Kassel gratuliert Bach

Kassel (hw) Oberbürgermeister Hilgen überbrachte als einerThomas_Bach_-_6411 der ersten Gratulanten die Glückwunsche an den neuen IOC-Präsidenten Dr. Thomas Bach. „Der eindeutig beste Kandidat hat gewonnen. Dies zeigt sich bereits daran, dass Bach von Scheich Ahmed al-Sabah aus Kuwait unterstützt wurde. Auch im asiatischen Fußballverband AFC und bei SportAccord, der Dachvereinigung aller Sportverbände weltweit, hat der Scheich von Anfang an auf den späteren Sieger gesetzt. Und natürlich versprechen wir uns von seiner Wahl auch positive Impulse für unsere Olympia-Bewerbung“, so Hilgen nach seinem Telefonat mit dem neuen IOC-Chef.

 

 

 

Bild: Sven Teschke

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Limburger Bischof wird Apostolischer Nuntius in Nordkorea

Franz-Peter Tebartz-van Elst

Franz-Peter Tebartz-van Elst

Rom/Limburg/Pjöngjang (nn) – Der Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst wird neuer Apostolischer Nuntius in Nordkorea. Der päpstliche Gesandte Kardinal Giovanni Lajolo überbrachte dem bisherigen Limburger Oberhirten diese Entscheidung des Papstes. Sie ist verbunden mit der Ernennung zum Titularbischof von Abbir Germaniciana. Tebartz-van Elst zeigte sich gegenüber unserer Zeitung hocherfreut. Die Entscheidung des Papstes habe mit den ihm völlig unbekannten Konflikten innerhalb des Limburger Bistums um seine Person nichts zu tun. Vielmehr sei er froh und dankbar, dass der Papst ihm seinen Herzenswunsch erfülle. „Ich habe stets eine besondere Zuneigung für die koreanische Kirche und das ganze koreanische Volk empfunden. Dabei bereitet mir besondere Freude der Glaube des Gottesvolkes in Korea und dessen Liebe zu Christus und der Kirche“.

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Stadt Kassel gründet Fluggesellschaft: Zwölf A 380 werden angeschafft

Airbus_A380 lizenz_Paris_Air_ShowKassel (hw) – Der Rückzug der Fluggesellschaft Germania vom Kasseler Airport ist leichter zu verschmerzen als bisher angenommen. „Chassalla-Wings“ ist der „bewusst auf Internationalität abzielende“ Name einer kürzlich von der Stadt Kassel gegründeten Fluggesellschaft, bestätigte der Pressesprecher der Stadt. Nicht weniger als 12 Flugzeuge des Typs Airbus A 380 wird die Stadt Kassel als Hauptgesellschafter der Fluglinie einsetzen. Die ersten zwei Maschinen sollen noch in diesem Jahr von Kassel-Calden aus in die Welt geschickt werden. „Wir mussten reagieren, da immer weniger Gesellschafen die große Chance nutzen wollen, unseren Flughafen anzufliegen“, teilte der Kämmerer der Stadt Kassel unserer Zeitung auf Anfrage mit. Die Flugrouten stünden allerdings noch nicht fest, da wolle man auf „das bewährte Konzept der maximalen Flexibilität setzen“, so der Kämmerer weiter.  In den letzten Monaten habe man lernen müssen, dass „in der Luftfahrt sowieso nichts planbar“ sei. Zu Fragen der Finanzierung wollte sich der Magistrat bislang nicht äußern, setzt aber darauf, dass die Stadtverordneten einer entsprechenden Änderung des Haushaltsentwurfs „selbstverständlich zustimmen“. Für den Anfang seien ohnehin nur Rundflüge über Nordhessen und Südniedersachsen geplant. „Unsere Region müssen wir erstmal an das neue Angebot gewöhnen. Da bietet sich doch an, zunächst  klein anzufangen. Wenn die Flieger da sind, wird auch die Nachfrage kommen“, zeigt sich auch Oberbürgermeister Hilgen begeistert von den Plänen.

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Wegen Kassel-Calden: Einbruch bei Passagierzahlen in Frankfurt

Leere am Flughafen Frankfurt

Leere am Flughafen Frankfurt

Frankfurt (nn) – Für das Jahr 2015 wird es voraussichtlich zu einem Einbruch bei den Passagierzahlen am Frankfurter Flughafen kommen. „Auf der Grundlage der Zahlen für die ersten sieben Monate rechnen wir für das gesamte Jahr nur noch mit etwa 50 Millionen Passagieren.“, so  der Pressesprecher der Fraport AG. 2012 wurden noch 57,5 Millionen Passagiere in Frankfurt gezählt. „Da der Einbruch der Zahlen mit der Aufnahme des Betriebes des Flughafens Kassel-Calden begonnen hat, gehen wir davon aus, dass wir viele unserer Kunden an die scharfe Konkurrenz aus Nordhessen verloren haben.“, so der Sprecher weiter. „Auch wir müssen erst lernen, mit dieser für uns neuen Konkurrenzsituation umzugehen. Kassel ist von Frankfurt mit dem ICE schnell zu erreichen und deshalb ist der verkehrsgünstig gelegene Flughafen in Calden auch für Bewohner aus dem Ballungsraum Rhein-Main sehr interessant.“

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FDP: Brüderle muss auch am Kanzlerduell teilnehmen

Rainer Brüderle

Rainer Brüderle

Berlin (nn) – Die FDP fordert, dass ihr Spitzenkandidat Rainer Brüderle ebenfalls am Kanzlerduell teilnimmt. „Es ist nicht einzusehen, dass eine Partei wie die SPD, die kaum mehr als 20% Zustimmung erfährt, eine Einladung erhält und die FDP nicht.“, so Partei-Chef Rösler gegenüber unserer Zeitung. „Immerhin haben wir uns in den Umfragen der letzten Tage verdoppelt. Wenn sich dieser Trend fortsetzt, wird die FDP deutlich besser als die Sozialdemokraten bei der Bundestagswahl abschneiden.“

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Obama gibt Friedensnobelpreis zurück

2938543249_c49830eae4_zWashington/Oslo (nn) – US-Präsident Barack Obama gibt den Friedensnobelpreis zurück. „Es war bereits ein Fehler, diesen Preis anzunehmen.“, so Obama gegenüber der Presse in Washington. „Als Präsident und Oberbefehlshaber habe ich die Interessen insbesondere der amerikanischen Wirtschaft überall in der Welt durchzusetzen. Notfalls auch mit Waffengewalt. Mit romantischem Pazifismus, wie er in diesem Preis zum Ausdruck kommt und der typisch ist für das alte Europa, kann man keine Weltmacht regieren.“

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Wegen Bibliotheken: Rotgrün in Kassel vor dem Aus?

1566686891_853e5d7690_mKassel (nn) – Der Fraktionschef der Kasseler Grünen, Gernot Rönz, hat angekündigt, dass seine Fraktion dem Votum der Bürger folgen und nunmehr im Stadtparlament für den Erhalt der Bibliotheken stimmen werde. „Das Ergebnis des Bürgerentscheides ist eindeutig. Fast 90% haben für den Erhalt gestimmt. Deshalb korrigieren wir unseren Schließungsbeschluss. Wir Grüne stehen dafür, dass die Zeit des Durchregierens und der Politik von oben zu Ende ist. Politik wird nicht gestört, sondern bereichert, wenn sich Bürgerinnen und Bürger einmischen. Deshalb haben wir in unserem Wahlprogramm auch versprochen, dass wir das Zustimmungsquorum auf 10% absenken. Dieses Programm setzen wir hier in Kassel um und zeigen damit, dass wir zu unserem Wort stehen.“ Das Umschwenken der Grünen wird von der SPD scharf kritisiert. Ihr Fraktionschef Frankenberger sieht ein Rückfall der Grünen in die Zeit ihrer Politikunfähigkeit. „Seit wann wird denn Politik an Wahlprogrammen ausgerichtet. Sollten die Grünen die gemeinsam verabredete Linie verlassen, ist die rotgrüne Zusammenarbeit beendet.“

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