Sensation am Flughafen Kassel-Calden: „Erlebnis-Winterdienst-Tag“ am Samstag

Samstag geht's rund in Calden: "Winterdienst-Erlebnis-Tag"!

Samstag geht’s rund in Calden: „Winterdienst-Erlebnis-Tag“!

Kassel/Calden (hw) – Unerschöpflich scheint das Reservoir der Marketing-Ideen am Kasseler Flughafen beim Überbrücken der allgemeinen Krise in der Flugwirtschaft. Auch unter einer schwarz-grünen Landesregierung strotzt der Flughafen offensichtlich vor Energie. Wie die Flughafen GmbH zu Wochenbeginn bekanntgab, ist für das kommende Wochenende eine wohl weltweit einzigartige Veranstaltung geplant: der „Erlebnis-Winterdienst-Tag“. Dabei wird es für jung und alt zahlreiche Attraktionen geben. Es wird dort „spektakuläre Flughafenfahrzeuge“ nicht nur zum Anschauen geben. Kinder, Eltern und Großeltern werden sich riesig freuen, dass sie diese auch anfassen dürfen, wie die Presseerklärung verspricht. Absolutes Highlight dürfte aber sicher das 18! Meter lange Schneeräumgerät darstellen, dass es dort zu bestaunen gibt. Wem das noch nicht reicht, der kann sich neben vielen anderen sensationellen Angeboten auch noch an einem 10 Meter hohen Enteisungsgerät erfreuen. Für das leibliche Wohl sorgt das geöffnete Besucher-Bistro u. a. mit einem Grill auf der Besucherterasse. Zahlreiche Überraschungen werden diese einzigartige Veranstaltung abrunden – kommt vielleicht sogar ein Flugzeug? Samstag, 25.1.2014, 11.00-17.00 am Kasseler Flughafen.

Bild: Presse03

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Busse und Bahnen: Sitzplatzgebühren „ein voller Erfolg“

Sitzplatzgebühren werden gut angenommen, wohl auch in dieser Bahn.

Sitzplatzgebühren werden gut angenommen, wohl auch in dieser Bahn.

Kassel (hw) – Noch kein Monat ist vergangen, seitdem in Kassel in den Bussen und Bahnen zusätzliche Gebühren für die Nutzung von Sitzplätzen eingeführt worden sind. Und doch lässt sich wohl jetzt schon ablesen, dass „dieses Angebot von unseren Kunden sehr gut angenommen wird, wir können von einem vollen Erfolg sprechen“, so die Pressesprecherin des Kasseler Verkehrsunternehmens KVG. Kritiker befürchteten im Vorfeld, dass die Sitzplätze leer bleiben würden und sorgten sich gar um die Sicherheit, wenn ein Großteil der Kunden stehen bliebe. „Wir haben da schon sehr gute Zahlen, die Investitionen dürften sich in 3-4 Jahren auszahlen. Und auch die Resonanz unserer Kunden ist durchaus positiv, schließlich haben wir ja mit den zusätzlich buchbaren Sitzplatzheizungen auch eine neues, attraktives Angebot dazugenommen“, fuhr die Unternehmenssprecherin fort. Nachahmer haben die Kasseler ja bereits in der Hauptstadt gefunden. Die BVG startete allerdings erst am 1. Januar und wollte „vorerst noch keine Stellungnahme abgeben“, heißt es in einem kurzen Statement der Pressestelle. Der Kasselerin Klärchen Schütz (Name wurde geändert, die Red.) gefällt das neue Angebot: „Nu wirrds eim au schnellerr warrme, wenn mäh in de Baahn kimmedd, doh zahl ich au moh gerrn ’n barr Sent “.

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Nach Olympia-Aus: München will nun die Kieler Woche

Torshavn: Bald Austragunfsort der Kieler Woche - Bavaria

Torshavn: Bald Austragungsort der Kieler Woche – Bavaria?

München/Kiel/Torshavn (hw) – Die Globalisierung schreitet immer weiter voran. Schwarzwälder Schinken stammt von Schweinen aus Norddeutschland, „Nordseekrabben“ werden in Marokko gepult. An all das haben wir uns schon gewöhnt. Nach der bitteren Niederlage bei den Bürgerentscheiden um die Olympia-Bewerbung startet die Stadt München nun die  nächste Initiative  für  ein Großereignis. Die bayerische Landeshauptstadt unternimmt den Versuch, eines der größten Segelsportereignisse der Welt zu veranstalten. Es gibt laut Informationen aus dem Münchener Rathaus und dem bayerischen Innenministerium ernsthafte Bestrebungen, die traditionsreiche „Kieler Woche“ an den Isarstrand zu holen. Ganz wörtlich ist dies allerdings nicht zu nehmen. Denn als Austragungsort hat man sich die Region vor den Färöer Inseln ausgeschaut. „Diese Örtlichkeit scheint uns ideal, um dies Vorhaben umzusetzen. Zugleich können dort Synergieeffekte entstehen, die für alle Beteiligten eine win-win-win-Situation ermöglichen“, heißt es dazu aus der Staatskanzlei. Gemeint sein dürfte damit unter anderem auch eine Beteiligung des Vereinsweltmeisters Bayern München. Denn den tapferen Kickern der Färöer wurde in Absprache mit dem Präsidium des deutschen Rekordmeisters zugesagt, hoffnungsvolle Jungprofis und verdiente Routiniers für den Ligabetrieb der Inseln zur Verfügung zu stellen. „Warum sollten wir eine so exponierte Veranstaltung nicht nach Bayern holen? Der diesbezügliche geographische Nachteil darf nicht zu einer Diskriminierung unserer Heimat führen. Zumal wir über den Länderfinanzausgleich ohnehin bisher dafür gesorgt haben, dass die Kieler Woche überhaupt noch an ihrem alten Standort stattfinden konnte. Deshalb führen wir nun Gespräche mit der Stadt Kiel und dem Land Schleswig-Holstein“, bestätigte uns die Pressestelle der Münchener Stadtverwaltung. Geplant ist die Austragung ab 2017 unter dem Namen Kieler Woche – Bavaria.

Bild: User:Erik Christensen
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Mehdorn: Berliner Flughafen eröffnet noch dieses Jahr

10642594115_dcbe557878_cBerlin (nn) – Der neue Internationale Verkehrsflughafen Berlin Brandenburg wird noch in diesem Jahr eröffnet.  Die Eröffnung werde ermöglicht durch kleinere gesetzliche Änderungen im Bereich des Brandschutzes, auf die man sich verständigt habe, so Flughafenchef Mehdorn. “Dabei handelt es sich um überflüssige Vorschriften, die Sicherheit der Fluggäste steht auch künftig im Zentrum des Interesses aller Beteiligten.” Die Eröffnung war zuletzt an der Weigerung des TÜV gescheitert, die Brandmeldeanlage abzunehmen. Die neue Gesetzeslage sehe für Internationale Verkehrsflughäfen nunmehr keine Brandmeldeanlagen mehr vor. “Dadurch sind sämtliche gesetzlichen Auflagen des Brandschutzes erfüllt und der Flugbetrieb kann beginnen.”, so Mehdorn.

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BMW bringt gluten- und laktosefreies Auto heraus

Bald auch ohne Gluten und Laktose - dann als ZAX5

Bald auch ohne Gluten und Laktose – dann als ZAX5

München (hw) – Weltneuheit aus Bayern. Noch in diesem Frühjahr wird der Münchener Automobilhersteller ein für Allergiker geeignetes Auto herausbringen und auf dem Gefer Automobilsalon im März 2014 vorstellen. Die Baureihe ZA (Zero Allergy) wird dabei „mit absoluter Sicherheit und zu 100% ohne Gluten und Laktose auskommen. Wir haben insgesamt sechs Jahre in die Entwicklung gesteckt, bis wir im letzten Sommer endlich ein auch für die Massenproduktion geeignetes Herstellungsverfahren entwickelt hatten“, so ein Sprecher des Unternehmens. Bisher galt es als ausgeschlossen, dass in den nächsten 10-15 Jahren ein Automobilhersteller in der Lage sein würde, entsprechende allergikertaugliche Autos zu bauen, da Gluten und Laktose zu den grundlegenden Bestandteilen zahlreicher Bauteile zählen. „Insbesondere bei unseren Zulieferern stießen wir da zunächst auf zahlreiche Schwierigkeiten,“ ergänzte der Unternehmenssprecher. Die dürften nun aus dem Weg geräumt sein. Und zur Internationalen Automobilausstellung (IAA) im September soll dann auch eine zu 100% vegane Variante präsentiert werden – ob es mit dem Bio-Siegel bis dahin klappen wird, ließ man zunächst noch offen.

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Bundesregierung erklärt Städte mit mehr als 100.000 Einwohnern zum Gefahrengebiet

9660929653_1c77066c14_cBerlin (nn) – Die Bundesregierung hat im Wege einer Rechtsverordnung sämtliche Städte mit mehr als 100.000 Einwohnern zum Gefahrengebiet erklärt. Versammlungen unter freiem Himmel sind in diesen Gebieten künftig untersagt. Zudem können Personen ohne einen konkreten Verdacht überprüft und festgehalten werden und es können Aufenthaltsverbote auch für Bewohner dieser Gebiete ausgesprochen werden. „Es geht hier um die Wiederherstellung unseres Rechtsstaates und der Versammlungsfreiheit“, erklärte Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière vor der Presse. „Sämtliche Verstöße gegen das Versammlungsgesetz und der ganz wesentliche Teil der Verstöße gegen das Leben und die körperliche Unversehrtheit und wegen der Gefährdung des demokratischen Rechtsstaates und der öffentliche Ordnung werden in diesen Gebieten verübt. Da sind wir zum Handeln gezwungen. Dies folgt unmittelbar aus dem Grundrecht auf Sicherheit“, so der Innenminister.

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RTL: Ab Februar rund um die Uhr Mario Barth

Demnächst rund um die UHr bei "Barth-TL"

Demnächst rund um die Uhr bei „Barth-TL“

Köln (hw) – Der Kölner Privatsender setzt ab Februar 2014 auf ein ungewöhnliches Sendekonzept. Wie die Mediengruppe RTL Deutschland nun auf einer Pressekonferenz anlässlich des 30-jährigen Bestehens von RTL Fernsehen  bekanntgab, werden künftig auf den Kanälen des Hauptsenders ausschließlich Sendungen mit dem Komiker Mario Barth ausgestrahlt. Und auch ein neuer Name wurde gleich präsentiert: BARTH-TL. „Wir tragen hier einer Entwicklung Rechnung, die sich schon seit langem vollzog. Mario Barths Anteil an unserem Programm wurde in der jüngsten Vergangenheit ohnehin immer größer. Da ist es nur folgerichtig, dass wir auf das riesige Interesse auch reagieren“, teilte ein Sprecher des Unternehmens mit. Die Freunde anderer beliebter Sendungen wie „Wer wird Millionär“ oder „Raus aus den Schulden“, Bauer sucht Frau“ etc. brauchen sich allerdings keine Sorgen machen: „Die anderen Formate werden wir auf unsere übrigen Sendeplätze bei RTL2, Super RTL , RTL Nitro und Vox verteilen“, fuhr der Sprecher fort. Geplant sind neben ständigen Wiederholungen der bisherigen Sendungen auch Neuproduktionen wie „Mario mit Freunden“, „Mario – niemals allein im Stadion“ oder „Der Barth-Agame – ein Mann hält still“.

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Bayern: Seehofer stammt aus Bulgarien

2013_Horst_SeehoferMünchen/Sofia (hw) – Dimitar Sechov hat Tränen in den Augen, als er uns die Weihnachtskarte mit den Grüßen seines Cousins aus Bayern zeigt, die er wie in jedem Jahr auch diesmal rechtzeitig und liebevoll formuliert erhalten hat. Dimitar lebt mit seiner neunköpfigen Familie in einem kleinen Dorf, etwa 80 km von der Hauptstadt Sofia entfernt. Und immer verfolgte er bisher mit Stolz die Auftritte seines berühmten Vetters im Fernsehen – Horst Seehofer. „Und nun verbreitet er solche schlimmen Dinge über meine Landsleute.“  Dabei, so die Informationen, die unserer Zeitung vorliegen, hat Horst Seehofer in eben diesen Ländern seine Wurzeln. Sein Urgroßvater väterlicherseits, Boris Sechov, wurde 1823 in Sofia geboren. Schon früh musste er seine Familie mit dem Verkauf von Bürsten ernähren. Da dies allein kaum zum Leben reichte, zog er abends mit seinem Handwagen durch die Straßen Sofias um allerhandlei Gegenstände einzusammeln, die er am Wochenende auf den Märkten der Stadt feilbot. Eigentlich wären diese Erkenntnisse nicht von besonderer Bedeutung. Wer interessiert sich schon für die Urgroßeltern eines Politikers? Durch die neue Kampagne der CSU erscheint die Herkunft des bayerischen Ministerpräsidenten allerdings in einem neuen Licht. Der Slogan „wer betrügt, der fliegt“ ist an Bulgaren und Rumänen gerichtet, die in Deutschland ihr Glück suchen und unterstellt zumindest einigen von ihnen kriminelle Energie. Und auch nach Rumänien führte uns die Spurensuche. Ein Urgroßvater Seehofers mütterlicherseits, Cosmin Capiscu, war der Spross einer Schaustellerfamilie aus Rumänien. Der bayerische Ministerpräsident selbst ist also Musterbeispiel für eine vorbildliche Integration.

 

Bild: J. Patrick Fischer
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Kassel Huskies spielen künftig in Frankfurt

8542927636_7a00c3623b_cKassel/Frankfurt (nn) – Die Kassel Huskies werden ihre Heimspiele künftig in der Eissporthalle Frankfurt, der Heimat der Frankfurt Lions, absolvieren. Dies bestätigte Dennis Rossing, der Eigentümer der Huskies, gegenüber unserer Zeitung. „Wir lassen uns von Kimm nicht länger ausnehmen. Irgendwann ist Schluss“, so Rossing. Die Verhandlungen zwischen Rossing und Kimm, dem Eigentümer der Eissporthalle in Kassel, waren zuletzt ins Stocken geraten. Kimm verlangt eine Kaltmiete von 340.000,- € jährlich.  Zusätzlich zu den Nebenkosten sollen die Huskies auch alle Kosten für die Reparaturen an der maroden Eissporthalle übernehmen. „In Frankfurt zahlen wir nur einen Bruchteil dieses Betrages. Und die Halle dort ist prima in Schuss“, erläuterte Rossing seine Entscheidung. Der Kontakt war über Kassels Oberbürgermeister Bertram Hilgen zustande gekommen.  „Ich habe mit meinem Amtskollegen in Frankfurt gesprochen und den Kontakt hergestellt. Der Eishockeysport in Kassel ist nunmehr auf Dauer gesichert“, freute sich Hilgen über den gelungenen Coup.

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Hamburg: Einigung im Streit um Rote Flora

Elbphilharmonie: Die "Rote Flora" wird mit einer Filiale hier einzien

Elbphilharmonie: Bald auch zweite Heimat der  „Roten Flora“

Hamburg (hw) – Die weihnachtliche Stimmung hat wohl mit zu einer überraschenden Wende im Streit um die Zukunft der Roten Flora beigetragen. Ein unerwarteter Schulterschluss wurde heute Abend auf einer kurzfristig einberufenen Pressekonferenz bekanntgegeben. Vertreter der Stadt, angeführt vom Ersten Bürgermeister Olaf Scholz, der Polizei und der linken Szene um das Kulturzentrum reichten sich die Hand. Geplant ist nun, dass die Stadt das Haus, in dem das Stadtteilkulturzentrum seit 1989 untergebracht ist, zurückkauft und der Initiative zur Verfügung stellt. Mit Fertigstellung der Elbphilharmonie – derzeit ist die Eröffnung im Jahr 2017 geplant –   sollen der Roten Flora dann noch etwa zusätzlich 3000 min dem Konzerthaus zur Verfügung gestellt werden. Vorausgegangen war diesen Ergebnissen ein „kurzer, aber intensiver und fruchtbarer Austausch und ein Aufeinanderzugehen der Beteiligten“, so Bürgermeister Olaf Scholz sichtlich erleichtert. „Wir haben eine sehr gute Lösung für alle Seiten gefunden. Gleichzeitig haben wir auch unser Unverständnis und unser Bedauern über das brutale Auftreten einiger weniger gewaltbereiter Chaoten, die sich unter unsere Leute gemischt hatten,  zum Ausdruck gebracht“, teilte ein Sprecher der Kultureinrichtung mit. Auch die Polizei, auf deren Seite 120 Beamte bei den letzten Ausschreitungen verletzt wurden, zeigte sich versöhnlich. „Wir haben nicht nur während der letzten Demonstration – vielleicht aufgrund falscher Einschätzung der Situation – zum Teil das Maß verloren. Ich denke, in den letzten 30 Jahren sollten wir eigentlich genügend gelernt haben, um gezielter mit Deeskalationsstrategien zu agieren. Für die teilweise übertriebene Härte unserer Beamten bei ihrem Einsatz am 21.12. möchten wir uns vielmals entschuldigen“, so ein Polizeisprecher. Innensenator Michael Neumann war „überglücklich, dass hier in unserer wunderbaren Stadt wohl nun endlich wieder Frieden herrscht“.

Bild: NN/hw